19Die Güte Gottes kann sehr wohlmit seiner Gerechtigkeit bestehen,denn Gottes Gerechtigkeit ist nichts anders, alseine von Weisheit geleitete Güte. Math.18, u. 23.—35.Das Böse, das hier ungestraftbleibt, wird in der Ewigkeit gestraftwerden, und das Gute, das hier un-belohnt bleibt, wird dort aus Gna-den vergolten werden. Luc. 16, v. 19—31.Zorn Gottes bedeutet seine Strafgerechtig-keit. Gott zürnet über die Sünde, dh. er hat an ihr ein gerechtes Mißfallen,und offenbaret es durch strenge und an-gemeſſene Strafen.Röm. 1, v. 18. Joh. 3, v. 36.11tens Gott ist wahrhaftig, d. h. ererfüllt genau, was er verheissen und gedrohethat. 4. B. Mos. 23, v. 19.Psalm. 33, v. 4. „Denn des Herrn Wort istwahrhaftig, und was er zusaget, das hält ergewiß.“Wir müssen daher Gottes Dro-hungen fürchten.Math. 24, v. 37—39.Wir müssen aber auch Gottes Ver-heiſſungen trauen.2
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Anleitung zur Kenntniß der Religion für die erste Classe meiner Katechumenen
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