140 Von der Anwendung der Dec.=Rechnung.ein Gefäß geschüttet, das einen hundertstel Meter,„einen Centimeter in der Höhe, in der Breite und in„der Länge hatte, und es gewogen. — Das Gewicht„ dieses Wassers, das Gefäß abgerechnet, betrug 181888 Gran, etwa ein Viertel Quintlein, und dasnannte man Gramm; und davon leitete man denDecagramm, den Hectogramm, den Kilo-gramm und den Myriagramm, wie auch denDecigramm, den Centigramm und den Mil-oligram. So stehet denn auch das neue Gewicht aufv einem festen, unbeweglichen Fuße. Nach diesem neuen„Gewichte soll künftig auch das Geld geprägt werden.„Ein Franc soll in Silber 5 Gramme wägen, und in„ Kupfer 100 Gramme. Dieser Schrott dieses Gewichtist für ein und allemal bestimmt. Die Feine oder„ das Korn des Goldes und des Silbers beſtehet aus29 Theilen reiner und 1 Theil vermischter Materie.„Von dem Meter⸗Maaße iſt hier noch nachzuholen,„daß man nach der neuen Einrichtung von einemv Platze, der 10 Meter lang und eben so breit, folg-„lig 100 Quadrat=Meter groß ist, sagt, er sey einen Ar (Are) groß. Ein zehnmal kleinerer Platz, einn Deciar. u. s. w. Größere Feldgüter wurden bis-n her nach Morgen abgemessen, dafür kann jetzt der„zehnfacher Are, der Decaar nicht dienen, weil ergegen das alte Maaß gehalten zu klein ist. Deswe-„gen wird man nur den hundertfachen Are, den Hec-atar dazu gebrauchen, das macht ohngefähr 705 □Ruthen rheinländisch; hat man mehr als einen Mor-„gen so braucht man dafür Kiloar oder tausendfache„Are, und Myriare, zehntausendfache Are.„Noch eins ist hier nachzuholen, daß man das„ Brennholz künftig nicht Klafterweise abmessen wird,
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