Druckschrift 
2 (1805)
Entstehung
Seite
18
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18 Vorübungen zu d. Rechnungen mit Brüchen.1) Brüche, welche gleiche Nenner haben. Z. B.1/5, 3.2) Brüche, welche nicht einerley Nenner haben, wo-von sich aber der größte Nenner durch alle übri-gen dabey vorhandenen Nenner ohne Rest thei-len läßt. Z. B. 1/2, 1/4, 1/8, die Zahl 8 als größteNenner läßt sich durch die übrigen Nenner 2 und4 theilen.3) Solche Brüche, welche nicht einerley Nenner ha-ben, auch nicht in einander ganz aufgehen, wobeyaber eine Verkleinerung Statt findet, z. B. 3/4,, diese sind ungleich, gehen nicht in einander ganzauf, lassen sich aber durch die Zahl 2 gemeinschaftlich verkleinern. Und endlichSolche Brüche, welche ungleiche Nenner haben,und sich auch nicht gegeneinander verkleinernlassen, z. B. 3, 7, 11.Bey der ersten Art Brüche ist nichts zu erwähnen;da die Zähler alle gleiche Nenner haben, so sind sichdie Einheiten der Theile eines jeden Zählers unterein-ander selbst. gleich. Z. B. bey ¾, 5/4, 6/4 sind die Zäh-ler 2, 5, 6 alle gleichnamigte Theile von der Zahloder Nenner 7, es sind alle Siebentel, sie brauchenalso keine Abänderung zu leiden.Bey der zweyten Art Brüche, welche verschiedeneNenner haben, wovon aber der größte Nenner so be-schaffen ist, daß die übrigen Nenner darin ohne Restaufgehen, braucht in Ansehung des Nenners nichts ver-ändert zu werden, weil der größte Nenner immer alsGeneral=Nenner angenommen werden kann. In Rück-sicht