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Sechste Rede bey dem eilfhundertjährigen Jubelfeste des heiligen Bischofes Suitbertus, Apostels hiesiger Gegend und der benachbarten Länder : vorgetr. d. 11. des Monats Julius 1817 in d. Pfarrkirche zu Kaiserswerth
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5Oswie herrlich, wie mächtig ist dieser Glaube!Wer hat ihn je in ſeinem Herzen, aufgenommen,ohne von ihm gestärkt zu werden? Wer hat ihnje mit dem Munde bekannt, ohne in ihm und durchihn gesiegt zu haben? Ich werde entzückt, wennich an seine Macht gedenke; ich verliere mich inmir selbst, wenn ich über seine Siege reden soll.Sie sind nicht wie die Siege der Welt auf Ortund Zeit eingeschränkt, sie sind unbegrenzt, wieGottes heilige Kraft. Nichts kann diesemGlauben widerstehen, (Luc. K. 21 V. 15.) wieNiemand Gottes Macht widerstehen kann. Er istMag die Philoſo-allmächtig, wahrhaft Göttlichphie alle Kunstgriffe anwenden, ihn zu bekriegen:Er dickt sie auf, und vernichtet sie. Mögen diedie Könige derVölker gegen ihn toben,und die FürstenErde gegen ihn aufstehen,sich gegen ihn verschwören, (Psalm. 2. V. 2.)Er duldet und überwindet. Mag Irrthum allesanwenden ihn zu verfälschen, und zu verdunkeln;er beflecket sich nicht, bleibt immer rein. Und diesist der Sieg, der die Welt überwindet, unserGlaube, und dieser dreyfache Sieg ist der Beweisder Göttlichkeit unsers Glaubens.Dieser unser Glaube siegt über die Klugheit derPhilosophen, über die Grausamkeit der Tyrannen,über die Irrthümer der Ketzer.Den Sieg über die Sophismen der Philosophiewerde ich zeigen im 1. Theil,Den Sieg über die Wuth der Tyrannen im2. Theil,