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Nr. 154.
Der Kölner Rath schreibt an die Städte Münster und Dortmund, 1376warum er sich gezwungen gesehen, im Kriege gegen den Erzbischofdas Kloster zu Deutz zu demoliren. — (1376, im November.)
Lieve vrunde. Uyre gimstlige briefe uns gesant van der clagen, di'edes ertzenbusschof vrunde van Coelne weder uns vur uch steeden desläntvreden van Westphalen zu Süeste gedain haven suelen, as dat wirgestoyrt haven suelen kirclie ind kirchoff zu Dntze, hain wir wale ver-standen ind syn uch dankende derselver gunste, daynne uns van uchbewyst, ind begeren, uch darup weder zu wyssen, as ir ind das ge-meyne lant wale wist, ind wir uch, anderen herren ind steeden vur-rnailtz alsulche noitsachen ouch geschreven hauen, die uns in diesemoffenen kriege mit dem ertzebusschof gedrungen haint, dat is zuwissen, dat he uns boven syne confirmation, die he uns gegheven haitmit syme groessen ingesegele besegelt, dryngen wolde van unsenPrivilegien, vryheiden, rechte ind herkomen, die wir haven vanRoempschen peesen, keyseren, konyngen ind synen vurvaren, ind umbuns alsulchs kenlichs unrechtz ind andere bueser upsetze weder unsupgesat zu erweren, mit yem zu offenem krieghe komcn syn indbynnen dem offenen krieghe dat dorp zu Dutze eyrstmailtz vananderen synen vyanden gestoirt ind gebraut wart in der vyantschaff,dat da bleven was as uns vyantz güet ind hierlicheit gewoist ind ge-dilichet hauen, as he ind die syne uns ind unsen bürgeren ain allenenden gedain hatten, ind noch doynt, da sy künden ind moechten, jndvorten ouch, des wir wisligen gewarnt wurden van gueden vrunden,dat he mit dem cloistere eyne vestynge meynde zu begryfen, as he datmit kirchen up anderen steeden gedain hait, dat umber were in aichter-deil unser stede ind alre kouflude in unse stat wandelnde, herumb sohain wir, dat zu verhueden, dat vurschreven cloister in etzliger maissenzu swechen doyn, dat wir meynen gedain zu haven umb eyn gemeynebeste ind zu kereu alsulche verbuynge, ind wail meynen, off dese Sachenalso kontlich nyet en weren, dat noch dan uyr Westpheilsche verbiintnyet verhaft noch verent en were. Ind bidden uch darumb, dat ir unsin dieser maissen gunstligen vrunt werden wilt ind die vurschrevenSachen vort weder uns van synen vrunden zu beherden, hynderen indletzen wilt, also as ir van uns desgelychs uch zu geschien begerendemoecht, darzü wir uns uch ind anderen gueden steeden altzyt bevellichbewysen weulden.
Aus den Missivon Nr. 1 f. 80.