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5 (1875)
Entstehung
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Nr. 155.

1376 Der Kölner Kath klagt, dass der Herzog (von Jülich) für das Kauf-mannsgut Kölner Bürger das freie Geleit durch sein Gehiet gekündigethat. '— (1376, November.)

Vruntlige groesse vurschreven. Her Johan, gude vrunt. Uns isnelingen vurkomen, we dat verboidinge oevermitz unsen lieven gunnerden bertzogen ind die syne in syme lande geschiet sy, as dat alre-mallige, die in unse stafc mit synre koumanschaf meinunge have zuvaren durch syn lant, dat die up syne eventure sunder eynche synebeschirmunge varen ind komen moegen, des wir umber nyet en hoffen,dat geschiet sy, wiewale dat an uns komen is boyven ynhalt beyde derirsten burgerschaf brieve ind ouch der bester verbuntbrieve tusschenyem ind uns gelegt, die he umber bysher zer tzyt bysher gehalden hait,dat wir yem des in gheyner wys undanck bewysen en kunnen. Indbegheren vruntligen van uch, sowie id umb dieselve sachen geleygen sy,dat ir uns dat kurtligen weder schryven wilt, up dat wir uns darnarychten moegen.

Datum etc.

Aus den Missiven Nr. 1 f. 79.

Nr. 156.

Der Kölner Eath schreibt bezüglich mehrerer in dem zwischen demErzbischof und der Stadt Köln geführten Kriege von letztererzwangsweise in ihren Dienst genommenen Pferde. — (1376, November

— December.)

Vruntlige groesse vurschreven. Gude vrunt, wir hain wail verstan-den, wat ir uns nu geschreven hait van eyme urrne undersaissen, dem vandeme ertzebusschofe van Coelne bynnen deme urloge, dat tusschen yemind uns was, syne perdt genomen syn suelen umb des wille, dat wirsyne perdt genomen hetten ind up synen schaiden gevoirt, darup wiruch begeren zu wissen, dat wir in unss kriegsnoyden, as vort indweder gewoynlich is zu geschien, beyde perdt der unserre ind andereynkomenre lüde up eyne zyt genoymen hadde zu kenligen noyden indallen uyswendigen alsulgen gelt vur yre kost verrichten, as sy ind yreperdt vertzert haven moichten, na gewoynliger zytliger zerungen, da-