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5 (1875)
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1376 daynne dat he uns vunden hait, ind dat syne vurvaren vür iud he naeselver uns mit yren hangenden segelen besegelt, verbrieft ind geste-digeit havent. Ind begeren dienstligen van uch na deme, dat uns nyetanders, dan dese kenlige noytsachen nyet alleyne uns noch unse stat,mer dat gemeyne landt ind koufflude antreffende hertzü gedrungenhavent, dat ir dese sachen, darumb vur uns vür geyn arch noch Un-gunst upneymen noch verstain en wilt.Datum dominica post Martini episcopi.

Aus deu Missiven Nr. 1 f. 79.

Nr. 153.

Der Kölner Rath schreibt an die Stadt Maestricht, dass der Fried-stand mit ihr durch die Bundesgenossenschaft des Herzogs vonBrabant mit dem Erzbischof von Köln gebrochen sei. (1376,

November.)

Bürgermeister, rait ind andere bürgere der stat van Trycht. Wirhain wale verstanden, wat ir uns nu zer tzyt geschreven hait van dembestände ind vurwerden, dat ir myent, dar ir mit uns ynne staende syt,ind begeren darumb, dat ir weder wyst, dat dat bestant ind vurwerdentusschen uns ind uch vervangen ind upgenomen wart umb alsulchenunrecht, arrestierrungen ind uphaldinge, as unsen bürgeren vur langenzyden zu unrechte in dem lande van Brabant geschach ind nyet enereft an diese vietschaff, die der hertzoge van Brabant uyr herre anunse stat zu untschült dem ertzebusschof van Coelne zu leve gekirthait, uns umb synen wille in sinen offenen brieven zu untsagen, deswir umber nyet en meynen, dat wir untgain yn off syn lant ye ver-dient betten, as in copien des vurschreven bestantz ind vurwerden, datwir uch he en bynnen beslossen senden, ir clierligen syen moicht, weid darumb geleigen sy, ind umb zu erweren mainchveldichs unrechtz indgewalt, die die vurschreven ertzebusschoff an uns gekiert hait indumb des wille der hertzoge uyr herre syn helper worden is, so enkunnen wir des nyet oeversyn, wir en müesten alsulge noitwer untgainsy begryfen, darmede wir uns alsulchs unrechtz ind gewalt erwerenmoechten, also as wir dat all umb ind umb herren ind steden ge-schreven hain, sy zu warnen, off yet anders daryn geburde zu vallen,dat wir des geyne nasprache lyden en weulden, also as wir ouch vanuch, off yet anders darin geburde zu vallen, spraeche lyden en weulden.

Aus den Missiven Nr. 1 f. 80.