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Die Werke Canova's : Sammlung von lithographirten Umrissen nach seinen Statuen und Bas-reliefs
Entstehung
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Faustschlägen?" Und in Gegenwart des Bildners fügte erhinzui „Es gibt Niemand, der mit diesem Werke zufriedenwäre, als Sie und mich." Der Künstler vertheidigte sich mitder Gewandtheit eines Schmeichlers 3 und als man ihn fragte,warum die nämliche Heidengestalt, in der Coraposition zuPferde, die er entworfen hatte, den Blick rückwärts kehre5SO antwortete er: „E prova che sta ü primo di tutti."

Von diesem arbeitvollen Leben des Künstlers ist ein Rufübrig geblieben, der über die Grenzen von Europa hinaus-gedrungen ist. Der Senat von Carolina hat gewünscht, dassWashingtons Züge durch den gewandten Meissel dargestelltwurden, der bisher nur Fürsten beseelt hatte. Canova musste sals er diese Einladung von Seiten eines freien Volkes erhielt,wohl ahnen, dass die Sculptur, oder wenigstens die Bedingun-gen ihrer glücklichen Fortschritte in der Zukunft eine Aen-derung erleiden werde. Wie könnte man denken, dass un-ter Regierungen, welche die Einführung von Gesetzen, diedem Volke das Recht ertheilen, über der Verwendung seinesGoldes, und dem Nutzen der Opfer, die es bringen will, zuwachen: dass unter solchen man den Marmor zu Darstellungeneines Ganymedes, einer Iris, eines Minotaurus verbrauchenwerde? Eine gleichmässigere Vertheilung des Vermögens hateiner guten Anzahl von Prälaten den Vortheil benommen,Erigone's aufzutragen, oder Androgynen und Callipygen ver-fertigen zu lassen. Die Sitten, die uns die Revolution hinter-lassen hat, widerstehen selbst in den Herzen unsrer Wechslerder Begünstigung solcher Ueberlieferungen der alten gutenZeit. Sollte wohl jetzt bei den Handlungen eine unge-wohnte Sittlichkeit Bedürfniss werden, wenn sie in das Ge-biet der Künste übergehen sollen, und bei den Fürsten, Ei-genschaften, die man bisher nicht gefordert hat, um zu derEhre eines Denkmals zu gelangen?