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dass die Verthailung seiner Personen auf dem Grabmal Cli~mens XIII. der Grösse und dem Effect schadet} dass die Ge-wände, welche die Religion bedecken, zu-schwer sind} dassderselbe Vorwurf die Composition trift, welche die StadtPadua unter der Gestalt einer mit Mauerzinnen gekröntenFrau darstellt} dass die Wolken, auf denen Hebe ruht, nichtleicht genug sind} dass in der Bildsäule des Perseus deruntere Thcil des Rumpfes verfehlt, dass die ganze Figur desPalamedes ein Irrthum ist} endlich, dass einige Amorettenzu Neapel, und mehrere Bas-reliefs, die wir in unsern Um-rissen nicht mit aufgeführt haben, des Ruhmes unwürdigsind, den sich Canova erworben hat.
In Frankreich ist Canova mit einer Parteilichkeit undmit einer Missgunst bcurthcilt worden, die beide von einemgerechten Urtheil gleich weit entfernt sind. Wenn übrigensetwas den Widerwillen aufgeklärter Geister, eine Ueberlegen-heit überall anzuerkennen, wo sie sich antreffen lässt, recht-fertigen könnte, so könnte der Widerwille gewisser franzö-sischer Künstler als rechtmässig erscheinen durch die unmäs-sigen Lobhudeleien, die öffentlich an den Künstler verschwen-det worden sind: wie denn ein Akademiker sich nicht gö-scheut hat, einer alten Freundschaft die gesammte französi-sche Schule, und namentlich Künstler aufzuopfern, die sichdurch sehr hohe und ernste Eigenschaften auszeichnen, diedem Ruhme, und selbst dem Talente^ Canova's- fremd geblie-ben sind. —
Die Feinde Canova's haben ihm vorgeworfen, künstlicheMittel und einige Charlatanerien angewandt zu haben, umseinem Marmor eine harmonischere Farbe zu verschaffen^und seinem Fleische mehr Morbidezza zu geben. Gewiss aber-war der mächtigste Zauber, dessen er sich bedienen konnte,,.um zu verführen, das Geheimnis« seines Meisseis - y was seine'andern Mittel betrifft, so hat er daraus nie ein Geheimnis»;gemacht. Man weiss, dass er, um neuen Werken, einen gün-stigen Teint zu geben, den die Antiken haben, sich einerenkaustischen Farbe bediente, mit der er mehrere ssines-
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