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3 (1867)
Entstehung
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339
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Nr. 373.

Die Domcanonichen Wilhelm und Matthias kaufen von dem im Pesch

angestellten Priester die Hälfte eines Hauses neben der Margarethen-

Capelle. — 1292, Mitte September.

Notum, quod Wilhelmus et Mathias clerici apud ecclesiam maiorem 1292emerunt sibi erga Theodericum sacerdotem celebrantem in capellain pasculo maioris ecclesie dimidietatem domus contiguate capellesancte Margarete versus cainpurn, cuius medietatem aliam prius eme-rant, ita quod predictara medietatem cum alia dicti Wilhelmus etMathias iure optinebunt sine contradictione et divertere poterunt,quocumque voluerint, salvo iure hereditarii census, et sciendum, quodpredictus Th. dictam medietatem domus reemere potest infra quatuorannos proximos pro viginti et octo marcis antiquorum brabantinorumvel duobus hallensibus pro uno brabantino.

Actum anno domini nonagesimo secundo, medio mensis Septembris.

Aus einem Schreinsbuch, term. ant. berlicus, im Archiv des Landgerichts.

Nr. 374.

König Adolf erneut den im Jahre 1282 von König Rudolf aufgerich-teten Landfrieden, transsumirt denselben wörtlich und bestimmt, dassderselbe vom 1. October ab zehn Jahre lang gehalten werden soll.Köln, 1292, 2. October.

Wir Adolp von gotz genaden Roemischer Küninc und eyn mererdes riches dün kunt allen den, die desen breif sehent und hürentlesen, daz die satzunge des lantvrides, der de küninc Rudolf unservurevare mit gunst und mit rade der erberen heren des cardinalsdes legaten und fursten beide geistlicher und wereltlicher gesatzethadde zii Wirtzburch in dem geboden hove uns geoyget f ) und gelesenwart ze Kolne uf dem sale van worden ze worden, als hena geschri-ben stait: Dise satzunge etc___ 2 )

Und want wir küninc Adolf diese satzunge des laintfriden van

') vor Augen gelegt.

2 ) Hier folgt die Urkunde Nr. 280. Die Copie ist getreu, nur finden sich ver-schiedene blos graphische Verschiedenheiten; in graphischer Beziehung stimmtsie auch nicht mit dem hei Pertz, leges II, 448 ff. abgedruckten lübecker Exem-plar. — Vgl. die Urkunde Adolf's mit dem Abdruck bei Pertz, leges II, 459.

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