Druckschrift 
3 (1867)
Entstehung
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ouch nieman vertragen, ern tu ez denne mit unserme sunderlichen 1287geböte. Er sol ouch nieman ze achte tun noch uz der achte lazen,wan daz sulen wir selben tun, und well es ouch anders nieman ge-staten, daz er sich damit überlade. Wir gebieten ouch, daz manalle vorgebot mit brieven tu und brieve darüber gebe, wie man vongerichte scheide, umbe daz daz man mit dem brieve under des ho-verichters ingesigel bereden müge, daz vorgebot und du zil und dietaga, die vor gerichte genomen sint. Swer den lantfriden nicht enswert in einem manoede nach dem, so er gekündet wirt, offenliche indem bischtüme, da er sitzet, swaz dem geschiht, daz sol niemanrichten weder mit geystlichem noch mit wereltlichem gerichte, undswaz in geschiht mit rate oder mit getate an libe oder gute, daz solnieman richten. Swer ouch den lantfride swert und in darnachbrichet, der sol in vierzehn nachten den brüch bezzeren und widertun, so er sin gemant wirt von dem, der da richter ist; tut er desnicht, so sol er meineydich sin und sol in der bischolf oder dererchebischolf, in des bischtüm er sitzet, ze banne tun, und der küninchze achte tun, und der fürste oder der grave, in des gerichte er sitzet,ze achte tun, und sulen die banne und achte niemer abe gelazenwerden, ern habe dan den brüch gebuezet und gebezzeret. Swerouch den, der von brüche des lantfrides meineydich, bennich oderachtich wirt, behaltet, huset oder behovet acht tage, so ez im ver-botten wirt, der sol in den selben schulden sin, als der ist, den erwizzentliche nach dem gebotte behuset und behalten hait. Es solouch nieman die lüte halten oder hoefen, die im uberseit sint odernoch uberseit werdent, die schedelich sint dem lande. Swer si aberiiiderthalben acht tagen darnah, so si im verbotten werdent, nichtenlieze, der sol den lantfriden gebrochen haben und in die vorge-nante büz vallen, achte und ban. Swer den lantfride brichet undden brüch nicht ufrichten wil und darumbe von dem lantfride be-sezzen wirt, oder die, die den lantfriden gesworen hant, da von zeschaden bringen, den sol der lantfride twingen, daz er mit allensinen vesten und mit sinem gute iedem manne nah sinermaze sinenschaden abe legen, als verre sin gut gelangen mach. Disü satzungeund disü recht sol man allezit state halten und sol man ouch dar-nach richten, wan si von alter herchomen sint und mit rechte undmit gunst und mit rate der fürsten gesatzet sint, sich verbindet aberzu disem male ze disem lantfrieden mit eyden nieman wan vonhinnan unz sanct Johannes mes des Baptisten und von danne überdrie iar, daz hant die fürsten, vrien, graven, dienstman und gemeyn-liche des riches getriuven und holden ze den heyligen gesworn, also