Druckschrift 
3 (1867)
Entstehung
Seite
112
Einzelbild herunterladen
 

112

Nr. 135.

Gerlach von Isenburg und seine Frau Lisa quittiren über die Forde-rungen, welche sie an die Stadt Köln zu stellen hatten. — 1276,

15. Mai.

1276 Nos Gerlacus de Ysenburg dominus de Arenveits et Lysa uxorsua universis per presentes notum facimus et tenore presentium pu-blice protestamur, quod civitas et cives Colonienses nobis de univer-sis denariis, iu quibus nobis tenebantur, pro eo quod eorum civesColonienses effecti fuimus, satisfecerunt. In cuius rei testimonium si-gilla nostra presentibus sunt appensa.

Datum anno domini mcclxx sexto, in die ascensionis domini.

Nach dem Original im Stadt-Archiv. Dieselben Siegel wie an der vorhergehen-den Nummer. Das Keitersiegel Gerlach's zeigt die Umschrift: S. Domini Gerlacyde Ysenborch.

Nr. 136.

Graf Heinrich von Kessel erklärt, dass er das Schloss Grevenbroichvom Erzbischof Sigfrid zu Lehen trage. — Grevenbroich, 1276,

25. Juni.

Abgedruckt bei Lacomblet II, 693.

Nr. 137.

Die Städte Soest und Köln schliessen einen Vertrag, wonach die Bür-ger beiderseits nur für persönliche Schulden, nicht aber als Gemein-bürgen für die Schulden ihrer Mitbürger haftbar sein sollen.

1276, 28. Juni.

Abgedruckt bei Seibertz, Urkundenbuch I, Nr. 375, nach dem Original imStadt-Archiv zu Soest.

Nr. 138.

Sibodo von Düsseldorf schliesst mit der Stadt Köln vollständige Sühne

und verzichtet im Falle eines Bruches derselben auf jeden Schutz von

Seiten sechs benannter Freunde. — 1276, 8. August.

Ego Sibodo de Duttenstorp miles notum facio universis et pre-sentium testimonio profiteor, quod cum honorabilibus viris iudieibus,