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Nr. 523.
1371 Die Stadt Köln verpflichtet sich, dem Vogt Gerhard jährlich zwei-hundert Mark zu zahlen. — 1371, 26. Juni.
Wir burgermeistere etc. doin künt, dat wir umb sunderlingen unt-fencligen dienst, liefde ind vruntschaf, die de vrome man her G(erhard)vait zu Coelne inde berre zu Alpem uns ind unser steede gedain indbewyst hait ind noch vurbas doin ind bewysen mach ind sal, dat an-züsien mit giiden willen ind vurraide yem gegbeven haven ind ghevenoevermitz desen brief 200 marcken payementz unser steede, as an zytder betzalingen genge ind geve syn sal, alle iairs yem zft gheven indzu betzalen, as lange as he leift, up unser steede rentkamer in termynenherna geschreven, as 100 marcken zu kirstnaicht nü nyeste körnendeind 100 marcken zu sent Jolians missen baptiste dat he geboiren wairtdarna nyest volgende, of bynnen viertzinacbten na yeclichem termyneunbevangen, ind also vort alle iaire syne leifdage uss up yecligen vanden vurschreven termynen sunder hinderniss ind krut yem daan zu doinayn alle argelist. In des zu Urkunde so hain wir unster steede meysteingesegel van unser ind des wyden raitz wissenbeit an diesen brief doinhangen.
Datum anno domini millesimo trecentesimo septuagesimo primo,feria quärta proxima post festum nativitatis beate Johannis baptiste.
Aus den Missiven Nr. 1, f. 19.
Nr. 524.
Schreiben der Stadt Köln an den Markgrafen von Jülich bezüglich
der von demselben geforderten bewaffneten Hülfe.
. 1371, gegen den 26. Juni. J )
Durluchtige vurste. Wir hain wail verstanden, wat ir uns gescbrevenhait, umb hulpe ucb zu doin van uns weder der hertzogen van Bra-bant, de uch mit gewalt meyne zu oevervallen, wairup wir uch begeirenzii wissen, as wir meynen, dat ir wail wissen suelt, dat wir na formendes verbuntz, dat tusschen uch, dem vurschreven hertzogen, der statvan Aiche ind uns gemaicht is, an eynger bülpen van schickens weigenuns nyet wail bewaren en künden, sünder damit zu doin weder dat vur-schreven verbunt, ind bidden uch darümb begerlichen, dat ir dat zu
') Dieser Brief folgt unmittelbar auf den Vertrag vom 26. Juni.