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Nr. 519.
Die Stadt Köln thut dem Kaiser kund, dass sie seinem Befehle gemäss 1371den kölner Bürgern verboten habe, dem Herzog von Jülich Lebens-mittel zuzuführen. — 1371, 10. oder 11. Juni. 1 ) i
Dem alreunverwynlichsten etc. richtere, scheffene etc. Alregene-dichste, liefste herre. Ure keyserlige brief hain wir untfangen na derwirdichgeit ind eren, as sich dat billichen heischt, sprechende van ver-bieden ind uphalden vitalien ind provisantien dem hertzoigen van Guyigeuysser unser stat zu geschien, darup wir ure keyserlige genade begeirenzu wissen, dat wir zer stunt, na schuldichger gehoirsamheit uren ge-boiden gehoirsam zu syn, allit, dat ir uns geschreven hadt, na formenuyrre brieve bynnen stat daiden geschien, dat offenbierlichen alle unseningesessen bürgeren ind anderen luden bynnen unser stat künt zu doin,sunder eynge saichen dem vurschreven hertzoigen zu helpen ind zunutz laissen zu voilgen 2 ), umb wilche gebot, na formen uyrre keyserligenbrieve van uns geschiet, der hertzoig vurgenant groessen oevelen moitind Ungunst an uns ind unse stat ind bürgere sich hait annoymen ziikeren ind keirfc ind upheldt, so wa he unse bürgere of yre gude bynnensyme lande begrift, ind bidden darumb die keyserlige genade, dat so wair eynge dadinge mit yem, synen vrunden of yeman anders van synenweigen haven seult, dat ir uns, unse stat ind bürgere, die umb datvurschreven verbot schade ind Ungunst van yem haven ind dengent, inalsulger dadiugen geneetlichen besorgen ind bedencken wilt, uns daynnelaissen zii begryffen, as uyre genaden duncken mach, dat uns des noitsy, ind wir der ungunste ind schaden geneitligen unthaven ind uutladenwerden mögen, etc.
Aus den Missiven Nr. 1, f. 25.
Nr. 520.
Die Stadt Köln schreibt an Eberhard von Aremberg bezüglich meh-rerer den Leuten desselben genommenen Tücher.1371, 11. Juni.
Dienstliche gruesse vurschreven. Her Everart herre zii Arberch."Wir hain uns ervaren van den doichen ure lüde, danaf ir uns geschreven
') Der diesem Brief voraufgehende ist vom 10. und der demselben folgendevom 11. Juni.
') Vgl. Kölhoffsche Chronik f. 274,