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Nr. 440.
Erzbischof Engelbert III. trifft mit dem Domcapitel eine Einigung 1365dahin, dass für die Folge der Erzbischof sowohl wie das Domcapiteleinen Domcanonichen wählen soll, welche der Verwaltung des Dom-baues vorstehen und sich eidlich verpflichten sollen, alle Baumittelausschliesslich zum Bau des Domes zu verwenden.1365, 25. Juni.
Abgedruckt bei Lacomblet III, 659.
Nr. 441.
Erzbischof Gerlach von Mainz erklärt, sich an der Stadt Köln wegender G-ewaltthaten, die sie gegen das Mainzer Stift und gegen Fried-rich von Walpode begangen hat, nicht rächen zu wollen.1365, 11. September.
Wir Gerlach van gots gnaden des heiigen stuls zu Mentze ertz-bischof, des heiigen Komischen richs in Dutschen landen ertzcanceller,bekennen offenlich mit disem brieffe umb solichen frebel, als die erberenwisen lüde die bürgere zu Golne und ire frund mit gewalt vor Lansteinunseren zol of und abgefaren sin zu der zyt, du sie Fryderich Walpodenviengen zu Brubach, und uns darumb virfallen waren, des han wirangesehen getruwen dienst, den uns der vurgenante Fryderich und sinefrund getan han und noch tun mögen, und han virzigen of den frebelof die vorgenante bürgere zu Colne und of die stad zu Colne und vir-ziehen mit disem briefe. Des zu Urkunde ist unser ingesigel an disenbrieff gehangen, der gegeben ist zu Erenfels of den dunristag nachunser frauwen dag nativitas, nach Christi geburte drutzenhundert iardarnach fünf und sechsigsten iare.
Nach dem Original im Stadt-Archiv. Das kleine Siegel verletzt.
Nr. 442.
Erzbischof Engelbert III. erneut dem Ritter Friedrich von Wachten-
donk sein auf dem Zoll von Rheinberg haftendes Lehen von fünfzig
Mark jährlich. — 1365, 13. November.
Nos Engelbertus dei gratia sancte Coloniensis ecclesie archiepiscopus,sacri imperii per Italiam archicancellarius, notum facimus universis,iv. . 33