Druckschrift 
4 (1870)
Entstehung
Seite
441
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eluden ledich ind loss weder ervallen sal syn, behalden deme erflichen 1357zinse vür ind na in allen dingen syns rechts.

Gegeven des saterdags na unss heirren upvartdage, in den iairenunss heirren düsent drühimdert ind sieven ind vunfzich.

Aus einem Schreinsbuch.

Nr. 393.

Erzbischof Wilhelm von Köln, Herzog Wilhelm von Jülich und dieStädte Köln und Achen treffen eine Einigung, dass während sechsJahre nur Münzen, die an Schrot und Korn gleich seien und nurdurch das Bildniss der beiden Fürsten sich von einander unterschieden,an den Münzstätten Eiel und Achen geprägt werden dürfen, undbestimmen nach derselben zugleich den Cours der Goldmünzen.Köln, 1357, 15. August.

Abgedruckt bei Laoomblet III, 574, wahrscheinlich nach dem für den Herzogbestimmten Exemplar. Das im Stadt-Archiv ruhende Exemplar hat einige, aberbloss graphische Verschiedenheiten. Die drei Siegel verletzt.

Nr. 394.

Godelevis Tochter Heinrich's vom Altengraben verkauft dem Scho-laster Hermann von St. Andreas eine Rente von 18 Schillingen undsetzt ihm benannte Ländereien zum Pfände; der Scholaster verspricht,dass diese Rente nach seinem Tode dem Hospital von St. Andreaszufallen soll. 1357, 16. December.

Universis presentes litteras visuris et audituris nos Johannes Oever-stoltz miles, Henricus de Cosino, scabini Colonienses, Conradus de Wibel-roede advocatus iudicii super monticulo dicto eigelstein Coloniensis,Jacobus de Puteo, Wilhelmus Schurinspels, Johannes de Bercheym etTilmannns Curtehoyse, scabini in iudicio monticuli predicti, notum fa-eimus et tenore presentium publice protestamur, quod in nostra presentiaconstituta Godeleyvis filia Heidenrici de Antiqua-fossa civis Coloniensisconfessa est et publice recognovit, se iusto venditionis tytulo vendidisse,presentibus J ) quoque vendere honorabili viro magistro Hermamw sco-lastico ecclesie saneti Andree Coloniensis redditus annuos 18 solidorum 2 )Coloniensis pagamenti hereditarios pro 37 marcis et sex solidis paga-

') Zusatz von späterer Hand.

2 ) Die Handschrift hat annos solidos.