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1317 inde horent lesen, dat wir gelovet han inde geloven inde gesworen hakup ten heyligen, de lantfride, den unse heirre her Ludewich van godesgenaden Komesche küninc zu Bachgerachge gemachget hait mit tenfursten inde anderen heirren inde den steiden, stiede zii haldene, zu schir-raene inde zu vriedene getruligen, als der lantfridebreif des vürgenumdeskünnix gelesen wart zu sente Marien zu den grieden hinnen Kolne indeda over gemachget is, steit geschriven. Des zu eyme inde vaste stie-digeit so hayn wir unse ingesigel gehangen an diesen breif, die gegevenis zu Kolne up sente Peters inde Paules avent der apostelen anme iaregodes dusent druhundert inde sevenzeyn iar.
Nach dem Original im Stadt-Archiv. Das Siegel ist ein Reitersiegel, aufwelchem der Graf mit einem Falken auf der linken Hand, unter dem Pferde einHund erscheint.
Nr. 45.
Der Graf Adolf von Berg gelobt, den zu Bacharach geschlossenenLandfrieden halten zu wollen. — Köln, 1317, 29. Juni.
Das Original im Stadt-Archiv stimmt wörtlich mit Nr. 38 überein. Das Reiter-siegel verletzt.
Nr. 46.
Richter, Bürgermeister, Schöffen, Eath und gemeine Bürger der Stadt
Duisburg geloben, den zu Bacharach geschlossenen Landfrieden halten
zu wollen. — 1317, 30. Juni.
Das Original im Stadt-Archiv stimmt wörtlich mit Nr. 38 überein. Das Siegel,der segnende Heiland auf dem Throne, zeigt die Umschrift: Sigillum oppidanorumde Duysborg.
Nr. 47.
Reinald der Jüngere Graf von Geldern gelobt, den zu Bacharachgeschlossenen Landfrieden halten zu wollen. — Köln, 1317, 7. Juli.
Das Original im Stadt-Archiv, wörtlich übereinstimmend mit der Urkunde Wil-helm's von Jülich vom 28. Juni 1317. Das kleine Reitersiegel gut erhalten; eshat die Umschrift: Sigillum Reinaldi primogeniti comitis de Gelria.