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merer des riches veriehen 1 ) und wellen wizzen alle, die disen brieff an- 1317sehent oder horent lesin, daz wir mit unseren forsten Peter ertzebischoffvon Mentze, Baldewin ertzebischoff von Triere und Johanse kunige vanBeheim und von Polin, unserin lieben swager, den zol, den wir ze demfriden ufgesetz haben, als an dem lantfridebriefe stat, legent und setzentalsus: von den zwene und zwentzich grozen turnosen, die uns und denfiirsten werden sulen, siben groze ze Chobelentz unde nun groze zeBinmagen ze nemene, die anderen sechse, wil der ertzbischoff von Chollendisen friden mit uns halten, sol der ertzbischoff nemen, alsus dri zeAndernache und dri ze Bunne, wil aber er den friden nicht haben mituns, so süln wir den künig der selben sechser turnos nemen, dri zoChobelentz und dri ze Binmagen, abir die eilfe groze, die wir hantgeben und benümet den steten den friden ze schirmen, setzen wir alsusze nemene von den steten, fünf groze ze Kobelentze und die anderensechse ze Choln, und wellen, daz die bürgere von Kobelentz von ir gute,daz in wesset in ir stete marke und termene, keinen zol geben ze Ko-belentze an dem zolle. Unde ze urchünde und vestekeit dirre dinge hanwir unser küniclich ingesigel gehenket an disen brieff, der wart gebenze Bacherach an sand Johans abent des touffers, do man zalte vonCristes gebürte druzenhundert iar nach in dem sibentzenden iare iu demdritten unseres riches.
Nach dem Original im Stadt-Archiv. Das Majest'ätssiegel ziemlich gut erhalten.
Nr. 43.
Kraft von Greifenstein gelobt, den zu Bacharach geschlossenen Land-frieden getreulich beobachten zu wollen. — Köln, 1317, 27. Juni.
Original im Stadt-Archiv; gleichlautend mit Nr. 38. Das Siegel, mit der Umschrift:S. Ciaftonis de Grifenstein, gut erhalten.
Nr. 44.
Wilhelm, ältester Sohn des Grafen Gerhard von Jülich, gelobt, denzu Bacharach geschlossenen Landfrieden halten zu wollen. — Köln,
1317, 28. Juni.
Wir Wilhelm eirste sun unses lieven heirren heren Gerardes desgreven van Gulcge dun kunt allen den gienen, die diesen breif seint
') Ist das niederdeutsche verghen = gesinnen, befehlen.