sacrosancta romana ecclesia id obseruat (Hartzheini, Cons. Germ.IV. 125).
Die vielen alten, nicht mehr verständlichen Ausdrücke machenein Glossarium nebst anderen Erläuterungen nöthig; es muss aberdamit gewartet werden, bis das Werk zu der Zeit geführt wordenist, wo die Sprache sich der jetzigen so nähert, dass eine Erklärungüberflüssig wird, etwa bis zu dem Jahre 1600.
Das bedeutend erweiterte Register enthält auch die kölnischenBürger und die kölnische Topographie.
Zu dem im ersten Bande p. 223 aus den Materialienzur geistlichen und weltlichen Statistik etc. abgedruckten Wcis-thum vom Niederich hat sich im Archiv des hiesigen Landgerichte«das Original gefunden. Ausser orthographischen finden sich darinfolgende Abweichungen: Zeile 18 steht im Original „nietretam" statt„metricam", Z. 20 „denarius I persoluetur" statt „denarium I per-soluet", p. 224 Z. 7 „angelis" statt „anglis", in derselben Zeile„dampnatus" statt „dapnatus", Z. 11 „consenserint" statt „con-sensuerint". Die Schrift von Nr. 1 scheint dem Ende deszwölften Jahrhunderts anzugehören, die von Nr. 2, welche mit „addeclarandum" beginnt, gehört wohl dem vierzehnten Jahrhundert an.In Nr. 2 finden sich folgende Abweichungen: Z. 15 steht im Origi-nal „beati" statt „saneti", Z. 21 „vt eo melius de hiis, que eiuer-gunt in eadem parrochia se valeant expedire" statt „ut eo meliusde his, que contingunt etc.", Z. 24 „fuerit" statt „fuit", Z. 6 v. u.„preterquam quod predictum" statt „prout quoque predictum", inder letzten Zeile „integra" statt „magna", das Wort ist aber etwasundeutlich geschrieben.
Aus dem p. 276 auszüglich mitgetheilten Schreinsbuche von St.Laurenz holen wir noch eine Stelle nach, die sich auf das Amt derRicherzeche bezieht und dasselbe neben dem Scheffengerichte alseine höhere richterliche Instanz herausstellt: „Were vg sagge, datsig eynig vnser amtmanne bereiffe eyns vrdeyls voyr die scheffenenof voyr dat amt van der Rigerzeggeyt inde he des da neyder velligworde, so gilt (he) zo boyssen zwa marc, die sal he geldin binnenveyr weggen, inde ingulde he der neit, so hait he syn amt virloyrensunder weder reyde."
Ferner bemerken wir noch, dass Bd. I p. 6 in der letzten Zeile„Consulnm" statt „consilium" zu lesen, dass der p. 157 genannte,