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2 (1894)
Entstehung
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499
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Fälschungen. 499

Napoli 1855. Ueber Tafuri vgl. auch Gregorovius in den Münch. SB.1875 II, 414.

Gli diurnali die Messer Mattheo di Giovenazzo" (12491268)waren schon von H. Pabst MG. SS. XIX, 464493 neu herausgegeben,als Wilh. Bernardi ihre Uneehtheit erwies in seiner Schrift: M. de G. eineFälschung des 16. Jahrhunderts, Berlin 1868, 4. H. Pabst selbst erklärtein den GGA. seine Zustimmung, während Minieri Riccio 1870 für dieEchtheit eintrat, rec. von 0. Hartwig, Hist. Zeitschr. XXVII, 200205. Auchin diesem Falle hat Bartolommeo Capasso sich der Ansicht der deutschenGelehrten angeschlossen in einer Memoria, die in den Atti dell' Academiadi Archeologia di Napoli von 1872 gedruckt ist. In der Historia diplo-matica Regni Siciliae 12501260 (Nap. 1874) ist der Beweis noch weiterdurchgeführt. Seitdem hat J. Ficker auch die Uneehtheit des 1791 vonDavanzati in Bruchstücken veröffentlichten Anonymus Tranensis ausKönig Manfreds Zeit nachgewiesen, Mitth. d. Inst. III, 358368. M. SchipahatLa Cronaca di S. Stefano ad Rivum maris" herausgegeben undals Fälschung mit Benutzung von Muratori nachgewiesen im Arch. stör,per le prov. Napoletane X (1885). Eine ganze Menge gefälschter Ur-kunden und Autoren aus staufischer Zeit weist R. Röhricht in einem ano-nymen Werk aus Neapel von 1665 nach, NA. XIV, 217.

Die früher hochgeschätzte Istoria fiorentina des Ricordano undGiacotto Malespini hat P. Scheffer-Boichorst entlarvt als einen Auszugaus Villani mit besonderer Hervorhebung einzelner Familien, namentlichder Bonaguisi, GGA. 1870 S. 761792. Hist. Zeitschr. XXIV, 274-313.Eine wörtlich abgeschriebene Hauptquelle hat Vittorio Lami im Arch. stör.Ital. 1890 nachgewiesen: Di un Compendio inedito della Cronica di Giov.Villani nelle sue relazioni con la Storia Fiorentina Malispiniana.

Die vorzüglich in Scheffer-Boichorsts Florentiner Studien (1874) ein-gehend begründete Behauptung der Uneehtheit auch des Dino Com-pagni ist von ihm nach der Entdeckung der von Isidoro del Lungo her-ausgegebenen Ashburnhamschen Handschrift darauf beschränkt worden,dafs das uns erhaltene Werk wegen seiner vielen groben Fehler nicht dasursprüngliche Original sein könne, Zts. f. roman. Philol. X, S. 71123(NA. XII, 433).

In der HZ. XLIH, 224241, hat 0. Hartwig nachgewiesen, dafs dieStoria della guerra di Semifonte, (1202) scritta da Messer Pace di Cer-taldo, angeblich um 1350 geschrieben, im 17. Jahrb. zur Verherrlichungder Familie della Rena gefälscht ist.

Für die Geschichte von Bologna hat AI. Macchiavelli sich einigeAutoren und ein Calendarium archigymnasii Bononiensis erfunden, s.Münster im Archiv IV, 215; Savigny, Geschichte des Rom. Rechts im Mittel-alter III, 810 (S. 11 ed. H).

Von der Vita Bernardi Mentonensis ist oben S. 241 die Redegewesen. Brescia erfreut sich der Historia Brixiensis Ridolfi notarii,der um 1050 gelebt haben soll, verworfen von Bethmann im Archiv X,

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