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dies namentlich an dem bergischen Schlosse zu Burg undandern der Fall war. Der erwähnte Brunnen lag so mittenvon den Gebäulichkeiten eingeschlossen auf dem kleinenbeschränktenBurghofe, oder wenn das Gebäude im InnernkeinenHofraum, hatte, wie es bereits vom Kaiserswerther Schlosseerwähnt ist, inmitten der Gebäulichkeiten.
Der erwähnte schwere runde Thurm hat noch ein Burg-verliess mit enger Oeffnung ohne irgend welche Lichtöffnungunter seinem Keller und damals über dem Keller noch dreiStockwerke, welchen später noch zwei Stockwerke hinzu-gefügt worden sind, nämlich um 1499 die Etage, welcheäusscrlich mit Säulen ausgeschmückt ist, und schliesslich dieim Jahre 1844 aufgesetzte, von König Friedrich Wilhelm IV.eigenhändig entworfene Laterne mit der jetzigen Platt-form. Die Bedachung dieses Thurmes bestand wohl ur-sprünglich aus einer einfachen Spitzhaube, an deren Stelle imJahre 1552 eine geschweifte Kuppel mit einer kleinen La-terne trat, wie sie alle noch vorhandenen Abbildungen bis zumBombardement und Schlossbrande des Jahres 1794 aufweisen.
Wann der jetzt unter dem Schlosshofe liegende Theil diesesSchlosses und ob durch höhere Gewalt oder sonstige Ereignissezerstört oder ob er der zweiten Vergrösserung des Schlossesplanmässig hat weichen müssen, darüber fehlen alle Anhaltspunkte. Entschieden darf man indess annehmen, dass dieserjetzt beschriebene Theil des Schlosses vor der ersten Ver-grösserung der Stadt in den 1380er Jahren vorhanden war.
Die zweite Vergrösserung des Schlosses fällt, was mitBestimmtheit sich behaupten lässt, in die Regierungszeit desGrafen Gerhard von Berg, dessen Wittwe Margaretha's vonRavensberg oder deren Sohnes des Grafen und späterenHerzogs Wilhelm. Zu diesem Bau gehört der grösste Theildes dem Rheine entlang von Südwesten nach Süden liegendenLanghauses und der südliche Flügel mit dem jetzigen Haupt-thore und einem schweren, die Mühlen- und Kurzestrassesowie den Burg- und Marktplatz beherrschenden viereckigenThurme, der jetzt nicht mehr existirt.
Der Unterbau dieses Schlosstheiles besteht wie der desvorhin beschriebenen Flügels aus Basaltblöcken, aber dieZwischenräume zwichen diesen Blöcken sind — wohl zumerken — nicht mehr mit Tuffstein- und Ziegelbrocken,sondern ausschliesslich nur mit Ziegelsteinen ausgefüllt, wo-durch demselben der Stempel einer spätem Zeit unzweideutigaufgedrückt wird. Auf dem Rheinwerfte kann man nochdeutlich erkennen, wo dieser spätere Bau an den früheren