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Das Geräusch in der Medicin
Entstehung
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selbe Weise glückte es mir den Husten bei ihmzu erzeugen.« Ei, was Sie sagen, Herr Professor !das ist ja wahrhafte Zauberei! Gewiss ist Ihnendabei der Professor Döbler oder Bosko behiilflichgewesen.

Wenn- nun schon die Thatsache, dass ein Ge-räusch entsteht, wenn man einem Cadaver mittelsteines Blasebalgs Luft in die Lungen treibtoder mittelst eines Sprachrohrs hineinschreit, zumgrössten Erstaunen hinreisst und von höchster Wich-tigkeit ist, um wie vielmehr muss dieses nun dader Fall seyn, wo jenes im lebendigen Leibe aufnatürlichem Wege statt findet. Es ist in der Thatnicht einzusehen, was die Natur dazu bestimmenkonnte diesen Hergang mit einer so auffallendenund ungewöhnlichen Erscheinung zu begleiten, wennnicht etwa dazu, dem Arzte Gelegenheit zu gebenseinen Scharfsinn zu "üben und zu produciren.Denn das Geräusch ist doch überhaupt nur da, umgehört zu werden. Es fragt sich nur, von wemsoll es gehört werden ? Thörichte Frage! vonwem anders, als vom Physiologen und Arzte. Fürjenen ist das normale, für diesen das anormale oderkranke. Denn jede Krankheit hat, wie bereits bemerktworden, ihr eigenthümliches Gei'äusch. Man hatwohl den Schmerz eine Stimme der Natur genannt,um von dem Vorhandenseyn einer Gefahr Nachrichtzu geben und zur Abwendung derselben aufzufor-