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Das Geräusch in der Medicin
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kennen konnte, woran das Objekt des Versuchesgestorben war! Das Experiment soll probat undsehr empfehlenswerth seyn, »um sich in der Kunstder Auscultation zu üben.« Wohlan, ihr SöhneAeskulaps, lasst diese unschätzbare Entdeckung und .Aufforderung nicht unbenutzt, verseht euch nebsteurem Stethoskop mit einem Blasebalg und mitCadavcrn, und exercirt euch wacker drauf los; dasPublikum wird euch dessen gewiss Dank wissenund euch zu eurem edlen Zwecke behülllich seyn,ja vielleicht selber mit Hand anlegen. Denn wel-cher traurende Hinterbiebene, der vielleicht dieStimme des Verstorbenen nicht mehr vernommen,würde es nicht gern hören, wenn derselbe seine Stimmenoch einmal laut werden liesse, zu sprechen anfinge,wie es der Erlinder dieses Experiments zur Aus-führung gebracht hat'? »Nach vielen Schwierigkei-ten und Versuchen, an der Leiche die Stimme zuerzeugen, kam ich auf den Gedanken, die obere en-gere Mündung des Stethoskops auf den Larynx ei-ner laut redenden Person, die untere Mündung aufden Winkel der Bronchien des Leichnams zu setzen,und wie gross war mein Erstaunen, als ich dieStimme in der Brust des letzteren deutlich wieder-hallen hörte.« Ei, wer sollte da auch nicht er-staunen ; denn wer hätte hier an Schallleitung denkenkönnen ! »Es war grade so, als ob der Todte sprä-che.« Hu! wie wird mir so schaurig ! »Auf die-