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Das Geräusch in der Medicin
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Pathe stehen und ihm zum Vorschub und zur Ehregereichen ; denn:

»Es ist ein gross Ergetzen,

Zu schauen, wie vor uns ein weiser Mann ge-dacht,

Und wie wir's dann zuletzt so herrlieh weit

gebracht.«

Ja, wahrhaftig sehr weit! wer wird das leugnen -iErkennen wir nicht schon die Krankheiten der Kin-der, noch ehe sie geboren sind'? Man setzt dasStethoskop, so lehret die Erfahrung, auf den schwan-geren Unterleib, und das Blasebalggeräusch des Fö-tusherzens wird euch verkünden, dass dasselbe krankist, etwa an Endocarditis oder an einem Klappen-fehler leidet. Und nicht nur ehe der Mensch ge-boren, wenn er noch im Mutterleibe verborgenruht, sondern auch wenn er bereits dem Lebenentsagt hat und nun dem Mutterschoosse der Erdezurückgegeben werden soll, wird sein körperlichesLeid, das ihn im Leben drückte, noch durch diealles enthüllende Auscultation den Ohren des fra-genden Forschers verrathen. Wer bewundert nichtdie Versuche, welche in dieser. Hinsicht vor kur-zem in- einem Hotel Dieu an Cadavern, mit Hülfeeines Blasebalgs, welchen man ihnen in den Halssteckte, angestellt wurden, wobei man aus den ei-genthümlichen Geräuschen, die unter dem Stethos-kope vernommen wurden, genau die Krankheit er-