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Das Geräusch in der Medicin
Entstehung
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Ja, das lass ich mir nun alles gefallen und findedarin fernerweder für die Nonnen noch für meinBegriffsvermögen etwas Anstössiges. »Ausserdemzeigt das Nonnengeräusch noch mehrere Varietäten,so gleicht es nämlich manchmal mehr dem Girreneiner Turteltaube oder dem seufzenden Pfeifen,welches entsteht, wenn der Wind durch die Spal-te einer Holzwand oder durch ein Schlüssellochzieht, und geht dann unmerklich in ein Singen derArterien über.«

So wären wir endlieh auf dem höchsten Gipfelder menschlichen Naturgeräusche, an ihrem Glanz-punkte, einer wahrhaften natürlichen Musik, nämlichan dem Gesänge der Arterien, wie ihn chlorotischeund Liebeskranke unseren staunenden Ohren offenba-ren, glücklich angekommen ! O seltsames, zaubervollesPhänomen! wo ist ein Wunder das dir gleich käme!Etwas Faserstoff weniger im Blute, und die Arte-rien fangen an »zu pfeifen und zu singen, gleichden Tönen der Harmonika«. Ihr armen betrogenenHerzen, die ihr in Liebescjual verschmachtet, ihrwähnt euer Leid und eure Sehnsucht in euch zuverstummen und in tiefstem Busen zu verbergen,und jede Arterie ist, gleich den Schilfröhren desMidas, bemüht euer Geheimniss zu verrathen, euer»Klagen und Seufzen« zu offenbaren. Wer empfändenicht das Tiefergreifende und Wunderbare jenerMelodien, wie sie zuerst der Erfinder des Stethos-

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