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Das Geräusch in der Medicin
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nchmlicher gemacht, dass man das Gefa'ss mittelstdes Stethoskops etwas comprimirt, wodurch es inein wirkliches Blasebalggeräusch übergeht. Zuwei-.len, namentlich bei schlaffen, blutarmen oder eindünnflüssiges Blut führenden Arterien ähnelt es»dem "Wellengeräusche.c. Wir übergehen alles,was man hinsichtlich seiner Erklärung nach Expe-rimenten an ledernen Schläuchen der Feuerspritzen,an Kautschukröhren und Därmen gesagt und ge-schrieben hat, und wenden uns gleich zu den Ar-teriengeräuschen im abnormen Zustande.

Auch hier ist, wie beim Herzen, das Blasehalg-geräusch als Cardinalgeräusch zu betrachten, wel-ches in mehrere Abarten zerfällt. Zuerst unter-scheidet man das »gewöhnliche iiitermitlirende Bla-sebalggeräuscb, welches eigentlich nichts anders istals ein verstärktes normales Geräusch, wie es durchCompression der Arterie willkürlich hervorgebrachtwird. Dasselbe ist häufig mit Katzenschnurren ver-banden und nähert sich zuweilen einem pfeifendenTone. Eine zweite Varietät ist das »anhaltendeBlasebalggeräusch oder Blasebalggeväusch mit dop-peltem Zug«* Hiervon hat man eine Spielart »Non-nengeräusch« genannt. Nonnengeräusch'? »Habtihr das wohl gefasst ?« Ich sehe, wie ihr verwun-dert steht und nachsinnet. Ei, was macht dennwohl eine Nonne für ein Geräusch ? Ihr denktwohl an die frühere Geschichte von dem> Errathen.

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