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Das Geräusch in der Medicin
Entstehung
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schieden davon ist das Geräusch, welches die Rei-bung des Herzens am Herzbeutel während der Sy-stole und Diastole bei gewissen krankhaften Zustän-den beider Oberflächen hervorbringt. Man hat vondiesenj Reibungsgeräusche mehrere Alten unterschie-den. Bald gleicht es dem Geräusche, welches ent-steht, »wenn man Seidenzeug, namentlich Tafl't,oder ein Stück Pergament oder noch besser eineneue Banknote reiht«; bald dem Geräusche »desneuen Leders, eines neuen Sattels, der unter demReiten knirscht«, und heisst »Neu-Ledergeräuseh(cri du cuir)«5 bald dem Geräusche »des Schabensund Kratz.ens«.

Ein Geräusch ganz eigenthümlicher Art ist dassogenannte »Katzenschnurren«, welches der Empfin-dung gleicht, die man erhält, »wenn man einerschnurrenden Katze die Hand auf den Rücken legt«.Dasselbe gehört jedoch als solche mehr der Ge-f'iihlsperception an.

An die Geräusohe des Herzens schliessen sichdie Arteriengeräusche, welche unstreitig zu den in-teressantesten gehören. Wenn man im Normalzu-stände eine pulsirendeHauptarterie auscultirt, »so hörtman eine Art leises Murmeln, ein dumpfes und mattesGeräusch, welches sieh mit dem vergleichen lässt, dasdurch leichtes aber schnelles Reiben zweier Fingeraneinander, z. R. wenn man einen Nasenstübergibt, erregt wird«. Dasselbe wird dadurch ver-

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