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Das Geräusch in der Medicin
Entstehung
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einer vermehrten flüssigen Absonderung oder über-haupt von der Gegenwart und Ansammlung einesfeuchten Stoffes, sey dieser nun natürlicher oder wi-dernatürlicher Art, entsteht, bedarf haum einer Er-wähnung, denn sonst könnte er nicht feucht seyn.Wo wir also ein solches Geräusch wahrnehmen,da müssen wir auf eine derartige krankhafte Be-schaffenheit in den Lungen schliessen. So erken-nen wir z. B. daran das erste Stadium der Pneu-monie, gewöhnlich auch die Bronchitis und denLungencatarrh, ferner das Oedem und die Apople-xie der Lungen, in welchen beiden letzteren Fällendieses Geräusch nach Laennec sich anhört, als obes durch das Platzen grösserer Blasen als bei derPneumonie, wo dieselben Itlein zu seyn scheinen,entstehe. Noch muss bemerkt werden, dass Piorrydasselbe auch an Cadavern beobachtete, denen Was-ser in die Lungen gespritzt wurde. Hiernach istes wahrscheinlich, dass dasselbe auch bei Ertrinken-den vorkomme, und es wäre wohl von grossemInteresse darüber Beobachtungen anzustellen.

Der trockene krepitirende Bhonehus ist sel-ten und kömmt nur beim Emphysem der Lungenvor. Nach seinem ersten Entdecker gleicht er demGeräusche »beim Blasen in eine trockene Schweins-blase, wobei das Ohr deutlich den Eindruck derTrockenheit und ungleichen Ausdehnung der Lun-genzellen empfinde« Bäle crepitant sec a gres-

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