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— 50 —Dass die übrige von den Därmen eingenomme-ne Bauchpartie ihren Darmton in verschiedenen jenach der grösseren oder geringeren Anfülluug mitLuft sich richtenden Modificationen und Abstufun-gen in Höhe und Tiefe, Dur und Moll etc. hat,versteht sich von selbst, und würde selbst als je-dem Laien bekannt voraus zu setzen seyn, wennauch nicht bereits au verschiedenen Stellen davondie Rede gewesen wäre, Wenn ferner Piorry ver-sichert, dass man mittelst der Percussion nicht nurdie Harnblase sondern auch die Gallenblase, ihreLage und Dimensionen und selbst das Geräuschder aneinander sieb reibenden Gallensteine, so wieder Blasensteine, ja sogar der Nierensteine erken-nen hönne, so muss das Alles mit Recht unser Er-staunen erregen und uns mit Begeisterung für die-se erhabene Kunst der Plessimetrie erfüllen, die es-bereits zu solchen unschätzbaren, für die wissen-schaftliche und praktische Cultur der Medicin äus-serst wichtigen Resultaten gebracht hat; allein dasist noch nichts gegen die unendliche Vervollkomm-nung, welcher diese Kunst fähig ist, und wozu esgewiss die unverdrossenen Meister derselben, in ih-rer Begeisterung für die edle Sache, noch einmalbringen werden. Denn von ihnen lässt sich wievon den Dichtern sagen : »Sie sitzen in der Göt-ter urältestem Bath, und belauschen der Dinge ge-heimste That.« Ja ich sehe es kommen, dass man