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Das Geräusch in der Medicin
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derselben Ausdehnung. Indess gehört ein geübterFinger und ein feines Ohr dazu, um diesen Milz-ton gehörig deutlich zu machen. Denn erstlich liegtüber ihr eine Schichte der linken Lunge, derenpulmonaler Ton sich offenbar mit dem Milztoiiemischt, dann das Zwerchfell und endlich unter ihrder in den meisten Fällen mit Luft ausgedehnteMagen, dessen tympanitischer Ton den Milzton leichtübertönt und unkenntlich macht. Und ist der Magenvoll von,Speisen und Flüssigheiten, also sein Percus-sionston matt, so ist die Schwierigkeit noch grösser,den der Milz eigenthümlichen Ton von dem dumpfenMagenton zu unterscheiden.« Darum spitzt die Oh-ren und packt sie fein !

Was die Percussion der Leber betrifft »solässt sich deren Lage und Volumen sowohl im ge-sunden wie im kranken Zustande sehr genau dadurchbeurtheilen.« Dabei muss jedoch, wie bereits be-merkt, die Percussion durch die Lungen hindurchgeschehen, und somit der Leberton durch den Pul-monalton hindurch gehört werden, wozu es aller-dings keines so. starken Glaubens und superfeinenGehörs und Gefühls bedarf, als hei der Milz. Aberdas ist alles nichts gegen die Vorschrift, dass man,um mittelst der Percussion sich über den Zustandder Nieren Kenntniss. zu verschaffen, dieselben (hörtund staunt!) von vorn durch den Bauch percutirenmüsse !

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