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Das Geräusch in der Medicin
Entstehung
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aucli nach diesem sich so leicht darbietenden um-sahen, ohne Scheu behaupten lassen ? Damit wol-len wir aber den Ruf unseres Auenbruggernicht schmälern, noch das Verdienst derjenigen ver-kennen, welche seine Methode der Percussion in ih-rer Specialität weiter bekannt gemacht, vervoll-kommnet und ihr eine allgemeinere Anwendung ge-geben haben. Vielmehr wollen wir den Ruhm,der uns Deutschen von all dem gebührt, mit pa-triotischem Gefühle festhalten, und uns denselbenvon dem lüsternen Auslande nicht nehmen nochschmälern lassen. Ja, das lüsterne, neidische Aus-land ! Hat es nicht unsere deutsche Einfalt und Un-mittelbarkeit verdrängen wollen und an deren Stelleein Stück Tannenholz oder Elfenbein zu setzenversucht? Die unmittelbare Percussion mit demFinger, heisst es, lasse sich auf weichen, nachge-benden, empfindlichen und schmerzhaften Oberflä-chen, namentlich auf dem Unterleibe nicht wohlanwenden, also müsse man sich einer nicht nachge-benden Unterlage, eines harten Zwischenkörpers be-dienen. Und dieses Instrument, das nach dem Wil-len seines Erfinders Piorry aus ThalergrossenPlättchen von Tannenholz oder Elfenbein bestehensoll, heisst Plessimeter, (von n)J^ig, Er-schütterung und (lirqov, Maass, sagt der Ety-molog), und die Kirnst der Application heisst Ples-simetrie. Welch ein Fund! Welch eine Rerei-