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Das Geräusch in der Medicin
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es auch-mit den eigenen Ohren zu hören, dass esmit seiner Brust nicht recht beschaffen und derDoctor seiner Sache gewiss ist. Und das habt ihrAlten Alles nicht gewusst, und glaubtet doch inne-re Krankheiten diagnosticiren zu können?! Dochnein, wir wollen nicht so schlimm von euch denken.Wie! ihr solltet eure Ohren so hartnäckig gegeneine Stimme verschlossen haben, die doch so lautund so gern spricht! Kennt nicht schon ein Bauerdie Beschaffenheit seiner Brust, wenn er rühmt,dass sie klinge, wie ein Fass ? Und ihr solltet euchnicht darum bekümmert haben, und diese kinder-leichte Encheirese sollte nicht eher in praxi geübtworden seyn, als sie gedruckt worden ! Credat Ju-dseus Apella !

Wenn schon Hippokrates sich der Auscul-tation bediente, indem er das Ohr zur Erforschunginnerer Zustände der Brust an dieselbe anlegte,und wenn er dabei zugleich die Erscheinungen derSuccussion und Fluctuation aufs genaueste kannteund sich derselben als diagnostischer Kennzeichenbediente, so lässt sich nicht zweifeln, dass demscharfsinnigsten aller Diagnostiker auch die Kennt-nis« der Pereussion nicht entgangen war. Uud soll-te sich dasselbe nicht auch von allen umsichtigerenAerzten der älteren wie neueren Zeit, denen es umeine genauere Diagnose zu thun war, und die sichnach allen dazu führenden'Üülfsmitteln, und somit

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