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Das Geräusch in der Medicin
Entstehung
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cherung der Wissenschaft und Praktik ! O wer fühltnicht die hohe Wonne des glücklichen Erfinders,des Wohlthäters der Menschheit, und hört ihn imVorgefühle der Unsterblichkeit ausrufen : Plessime-ter ! Plessimeter! du bist zwar nur ein StückchenHolz, aber auf dieses Stückchen Holz -will ichmeine Diagnostik gründen, und alle andere diagno-stische Apparate und Spürmittel sollen dich nichtüberwältigen! Und wirklich! der Meister und seineJünger haben es so weit gebracht, dass gar vielesich zu der neuen Lehre und dem neuen Mittelbekannten, und dasselbe fast überall applicirten.Ein wahres Mirakel ! Das hölzerne oder elfenbei-nerne Deckelchen findet überall seinen Topf, undselbst die verstecktesten Zustände müssen sich ihmenthüllen. Setze es auf die Lebergegend, klopfemit einem Finger darauf, und der dumpfe Ton wirddir sagen, dass hier die Leber liegt. Setze es aufden Magen, und der hellere Ton wird dir sagen,dass derselbe Luft enthalte. Setze es auf die Bla-sengegend, und der dumpfe Ton wird dir sagen, dassdie Harnblase kein Dudelsack ist. Setze es aufdas Colon transversum, und der helle Ton wird dirsagen, dass dein Patient bald von einem Windeentbunden wird. Ach! und diese schöne reicheScala vom dumpfeslen Scbenkelton bis hinauf zumklangvollsten tympanitischen Darmton welcbeFeinheit, welche Schärfe, *welehe künstlerische Yol-