Druckschrift 
VAn Gotteß|| gnaden/ vnser Wilhelms|| Hertzogen zu Gulich/ Cleue vnd Ber=||ge/ Grauen zu der Marck vnd|| Rauenszberg/ Herrn zu|| Rauenstein/ [et]c.|| Ordnung des gerichtlichen|| Procesz/ wie es damit hinfurter inn vnser|| Graffschafft Rauenßberg gehaltenn wer=||den soll/ im iar tausent fünfhon=||dert vnnd sechsvndfünf=||tzig außgangen.||
Entstehung
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in der Graffsch. Rauenßberg vijJeweil die notturfft erfordert / an iederm ge-richt einen Gerichtschreiber zu habenn / derdie clag vnnd antwoꝛt/ rede vnd widerrede der par-theien/ vnd wes ein ieder zu beweiß seiner sache fürbringen wirdt / trewlich vnnd vleissig vffschreibe /So willen wir vnsere Ghogerichter / wie gleichsfalsvnser Stadtgericht binnen Bileveldt / mit tugli-chen / geschickten / beqwemen / Gerichtschreibernnverſoꝛgen laſſen.Van anstellung der gerichts bottenoder Fronen.Achdem auch ein iedes Gericht einen Gerichtsbottenn oder Fronen haben muß/ welcher diestreitige parthiē zu Recht thuͦt laden vnd heiſſchen/vnd da es die notturfft erfordert / die verkundigungen inn den Kirchen außrufft / vnd was sonst mehreinen Gerichts botten zu thun geburt / handlet vnndvßrichtet/ So sollen gleichsfals an obgerurten vn-sern Gho vnnd Stadtgerichten / beqweme personenfur Gerichtzbotten oder Fronen angestalt werden.Eidt des gerichts Schreibers.ICh N. gelob vnd swere zu Gott / das ich meinēampt sall vnd will mit vffschreiben / lesen vndanderm / wes mir am Gericht beuolhen wirdt / ge-trewlich vn vleissig fursein / auch die brieff vnd andere schrifftliche vrkhüdt vnd schein / die ins Gerichtgebracht