(158stelle konnte damals durch Tradition oder Denkmalenoch bekannt seyn, und in dieser Reflexion Konstan-tins großen Gedanken erregt haben.S. 290 „Als Cäsar und die Römer hier erschienen,so war ihm heimlich wohl, von den Ubiern angerufenzu ſeyn, um vielleicht durch Bündniße, Schreckenund Ehrfurcht sich an der Grenze zu sichern, odergar sich auch jenseits auszudehnen. — Er fand fürseine Absicht nichts günstiger, als unsern erhabenenUferboden an dem, mit einer solchen Insel, gegenüberdem Hauptsitz der Teutschen, durchstrichenen Rheine.Aus Hochsinn und Erfahrung hatte er Grund,die spielende Umfahrt um die Insel mit den ihm an-gebotenen Kähnen zur Uebersetzung seines Heeresauszuschlagen, und der Grösse und Schleunigkeit sei-ner Plane gemäß auf den Bau der Brücke zu denken,wozu die Inselbreite seine, obwohl für den Raumdes grössern tiefern Armes noch immer erstaunlicheArbeit dennoch sehr erleichterte: indem er zugleich anvier Enden gegeneinander die Brücke anfangen lassen,und um so viel geschwinder beendigen konnte.S. 174. „Die Gegenden von Köln waren vomMeer und späterhin von dem damals weiter ausge-breiteten Rhein bedeckt. — Dies ist durch unsereSandfelder, und durch die Thon und Kiesellager sicht-bar. Als das bald langsamere, bald schnellere Zu-rückweichen des Meeres dem Strome des RheinesPlatz machte, lehnte dieser Fluß sich gegen die Ge-birgswände an, und bildete, wegen der Ungleichheitdes Bodens, für einige Zeit neue Inseln. Die Spu-ren davon heissen noch der alte Rhein. Die Römer
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