— ( 159 )—fanden ihn noch in diesem Zustande, als JuliusCäsar auf dem jetzigen Boden der Stadt Köln jenenInsel=Hügel antraf, der, umgeben von zwei Armendes Rheins, deren einer breiter als der andre war,diesem erfahrnen Krieger den schicklichsten Ort fürsein Lager, und für die Erbauung seiner zwei Brük-ken darbot. Von dort aus führte er jenen, unserenAhnen vortheilhaften, Krieg, indem er Gallien gegenden Einbruch der Germanen schüzte.“C.OPPIDUM UBIORUM.Das Kupferblatt, wovon hier die Abbildung an-liegt, hat Broelman 1608 den als abgegangenenBürgermeistern in diesem Jahre gewesenen Quästoren,Joan von Monemit, genannt Bolandt,und Joan von Scharfenstein, genannt Pfeil,dedizirt.Dasselbe stellt dar, wie im Jahr 15 vor ChristiGeburt unter der Regierung des .M. V. Agrippadas Oppidum mit Mauern und Thürmen einzufassenangefangen worden.Nummer 1. Sieht man noch die Merkmale des vonC. J. Cäsar bei der zweiten Pfahl=Brücke an-gelegt gewesenen alten, verschanzten Lagers undseiner Gräben.2. Die Mauern und die schönen von Musivarbeiteingelegten Thürme, wovon zwei noch an St.Claren vorfindlich, die ein Gegenstand der Auf-merksamkeit aller Alterthumsfreunde sind.Der gewesene Graben bei der Schanze.4. Zwei hervorragende Hügel.
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten