(157)einen auffallenden Beweis. Cäsar nämlich, da ernach der Verjagung der Sueven und Befreiung derUbier, sich nicht länger jenseits aufhalten konnte, weilda kein hinlänglicher Vorrath von Lebensmitteln fürsein Heer zu finden war, indem die Teutschen zuwenig Ackerbau trieben: so beschloß er, diesmal nichtweiter in Teutschland einzudringen. Indessen um dieverjagten Feinde nicht ganz außer Furcht seiner Rück-kehre zu setzen, führte er zwar sein Heer zurück; aberden hintersten Theil der Brücke, welcher an das Uferder alten Ubier stieß, ließ er auf eine Strecke vonCC (200), setze MCC (1200), Fuß abbrechen, und amEnde des andern Theiles der Brücke baute er einenhölzernen Thurm von vier Seiten, befestigte dannden Ort mit Verschanzungen, und ließ daselbst eineBeſatzung von zwölf Kohorten, unter dem Befehleines rüstigen jungen Anführers, MunatiusPlancus. Jene 1200 Fuß wären nun eben dieEntfernung unserer Insel vom jenseitigen Ufer. Wahr-scheinlich bauete er also diesen Thurm auf eben dieseInsel, und so ließ er den Theil der Brücke vom rö-mischen Ufer bis zu derselben unabgebrochen, welchenTheil oder dessen Pfähle wenigstens Agrippa dannbei der Anlage seines Lagers und der Stadt zur Be-stimmung der Martpforte benutzte, und welche Stellenachher auch Kaiser Konstantin der Große zu sei-ner Brücke bestimmte.S. 42. „Konstantin der Große hat seine Brücke an ebendem Ufer der Martpforte angelegt, wo wirklich eine,vielleicht auch noch hölzerne, als ein Ueberbleibseloder ein Andenken von der Cäsars=Brücke, auf dasForum insulae und zur Ara führte. Cäsars Brücken-
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