Druckschrift 
Bd. 1 (1819)
Entstehung
Seite
156
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( 156)kungspunkte der römischen Macht zu bestimmen1diese Grenze setzte er deswegen seine so berühmteHolzbrücke, um den damals noch jenseitigen, abermehr als die andern Deutschen schon gebildeten,schon Handeltreibenden Ubiern, welche Cäsars Po-litik zu gewinnen suchte, auf ihr Begehren gegen dieihnen aufsätzigen Sueven Hülfe zu leisten.S. 37.Die Hauptbrücke zur Insel war immerjene bei der Martpforte. Gewiß eben der Ort derBrücke Cäsars; denn wie natürlich und wie römiscmußte es einem Agrippa seyn, die Stelle, wo hierder erste Römer durch ein so auffallendes Unterneh-men den Rhein unterjochte und die von ihren be-nachbarten Feinden geneckten Ubier in Schutz nahmdurch ein Werk ähnlichen Gebrauches zu verewigen:Zudem war an dieser Stelle (wie wir schon einmalberührten) der Ausgang der Landstraße, die vommischen Gallien her, gegen das Herz und die breitesteFläche der Insel gerade hin, auf den jenseitigenHauptsitz der handelnden Ubier zielte. Diese, und soviele andere Gründe dafür, welche sich sowohl in derökonomischen als taktischen Land- und Wasserbaukund-auffinden, konnte der so schlaue, in allem erfahrneund hurtige Geist eines Cäsar, schon bei der erstenAnlage seines Standquartiers, und nach ihm auchAgrippa, hier, nicht unbenutzt lassen. Vielleicht warsogar noch jener Theil von Cäsars Brücke zwischenunserm Ufer und der Insel, oder waren wenigstensihre Einpfählungen übrig geblieben. Wenn einStelle in Caͤſars ſechſtem Buche vom galliſchen Krieʒenicht durch die gedruckten Ausgaben um ein einzigesU verstümmelt wäre, so hätte man zu dieser Angabt