(152)öde und noch keine Weinreben an demselben geflanztwaren; er nimmt die beiden Flüsse, die aus den Ur-nen zweyer Nymphen (der Lippe und der Lahn nem-lich) herausströmen, in seinen Schooß auf, und mansieht die Nymphe der Weser das Interamnium derUbier mit ihrem Strome umfassenAusser diesem jenseitigen Wohnsitze der Ubier,sieht man auch jene der Treverer und der Sueveneine Menge Berge, den Ardenner= und Harzwald, sowie verschiedene Flüsse, die sich mit dem Rheineverbinden, theils in den großen Ocean sich ergiessen.Durch diese Karte ist man in Stand gesezt, sicheinen Begriff davon zu machen, wie öde und wieunheimisch es in jenen Zeiten, ehe Menschenhaͤndeden rohen Boden kultivirt hatten, allhier sowohl, wieauf dem ganzen Erdstriche ausgesehen haben mußwo jezt die schönsten Aecker, Wiesen, Weinreben, jeDörfer und die größten Städte einen majestätischenAnblick darbieten.Ueber die beiden in den zwei untern Winkelnsich befindenden Lapidar-Inschriften, wird an der siebetreffenden Stelle abgehandelt werden.aUeber die zweitere, von C. J. Cäsar im Jahr 700N. E. d. St. R. oder 50 J. v. C. G. über den Rheingeſchlagene Pfahl⸗Brücke.nDieses Kupferblatt hat Broelman dem ge-lehrten Theologen Theodor Phrearäus, Pro-
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