① 147.Gelehrten bekannte Herr Lünig, Scholaster zu Wre-den, eine unter dem Kaiser Postumus allhierzeprägte Münze besessen habe, auf deren Rückseite dieGöttinn Moneta unter dem oben beschriebenen Sinn-bilde und mit der Inschrift: MONETA AUGUSTAvorgestellt sey, welche Münze von ihm nach Utrechtsoll verschenkt worden seyn. *Daß diese Münzstätte sich hier in Cöln befundenhabe, ist daraus erweislich, daß unter den RömischenKaisern die Haupt=Residenz auch allzeit die Haupt-Münzstätte gewesen ist, und Postumus in Betrefunseres Cöln einzig dahin getrachtet hat, dasselbe inallen Dingen zu einem zweiten Rom zu machen. **)Zudem ist es aus den römischen Schriftstellern undder römischen Münzwissenschaft bekannt, daß der Se-hat zu Rom auch unter den Kaisern allzeit die Ge-eDie auf der Vorderseite dieser Münze sich befindendeInschrift ist S. 103 d. B. schon angeführt.**)Domherr von Hillesheim spricht auch von einemHause Costins, des Münzers, hier in Köln (DomusConstantini Monetarii, wie die uralte Schrein=Bücherdieses im Latein benennen). Dieses Haus ist auch nach-her von Hellmann und Beywegh, welche großeAntiquarien waren, und späterhin von I. T. Hilles-heim bewohnt gewesen. Die Nummer dieses bei dervormaligen Laurenzkirche gelegenen Hauses ist 2047.(neue Nummer 7.) Der dermalige Eigenthümer desselbenist Herr Weinhändler Haan. — Von diesem Hausewird in der Folge mehr vorkommen.U. d. 5.10*
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