— ( 146 )—hiedurch war das Volk ruhig und sicher, daß einesolche Münze unverfälscht und ächt seye. — Man seheTab. XXIII. Fig. 1 et 2. Tab. XXIV. Fig. 5. 6. 7Indem ſich nun alle gute Anordnung und Ein-richtung, nicht immer so auf dem nämlichen Fußeerhält, so gieng es damit, wie mit vielen andernSachen: Denn ſchon zu den Zeiten des Claudiusund des Nero *), wurde die Abbildung der Equitasnicht mehr, sondern blos die Waage auf die Mün-zen gesezt.Der Kaiser Postumus hat der Göttinn Monet-hier in Cöln auch eine Münzstätte gewidmet. Domherr von Hillesheim erzählt: daß der bei den—Da ich Seite 128 d. B. meine Leser auf Tab.XXII Fig. 3. wegen gleichem Inhalte mit den andernAbbildungen hinverwiesen habe, so muß ich hier nochnachtragen, daß dieses Nero's Siegel war, wie esDuchoul angiebt. Ich entübrige mich, den Streit deApollo und Marsias hier anzuführen, indem manaus der Geschichte sattsam weiß, daß dieser Marsiaswegen feiner Unwissenheit und des damit gewöhnlichverknüpften Dünkels, von Apollo lebendig geschundeworden ist.Da nun der neben an Fig. 2 stehende Jaspis antiquus, eben so von Duchoul als eine sehr rare und alteAbbildung gerühmt wird, so habe ich diese auch hiebei-gefügt. Man erblickt auf ihr den Dreifuß des Apelle,mit der darauf sitzenden Krähe, an einer Seite unterdie Laute und an der andern einen Lorbeerzweig alsMerkmale deren dem Apoll geheiligten Attribute.
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