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Bd. 1 (1819)
Entstehung
Seite
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)( 64)halben gehässig, und sagten: man sollte ihn wegenso vielen angezettelten Kriegen und wegen dem vie-len Blutvergiessen den Feinden überliefern: So vielund die Cäsarsbrücke stand folglich in der angegebenenGegend. Man nehme noch den Umstand hinzu, denCäsar ebenfalls angiebt:Nur 10 Tage brauchte erzur Fällung des Holzes, zum Herbeyschaffen desselben,und zur Vollendung und Aufschlagung der Brücke. IV.B. 18. K. Man sieht hieraus, daß ein großer Wald inder Nähe seyn mußte; wie wäre es sonst möglich gewe-sen, in so kurzer Zeit ein so großes Werk zu vollendenNimmt man die Stelle seines Uebergangs in genanntenGegend an, so ergiebt sich die Möglichkeit der geschwin-den Vollendung des Werkes. Die ganze Gegend zwi-schen Andernach und Koblenz ist nun eine derschönsten und größten Flächen am Rheinstrome; sie istvon den besten Feldern bedeckt; zu Cäsars Zeiten warhier ohne Zweifel ein weit ausgebreiteter Wald, derin der Folge der stets zunehmenden Cultur des Landesweichen mußte. Die Römer fanden alſo nahe am Rheindas Holz zu ihrer Brücke, und hernach zu ihrem Schiffbau; im erstern Falle brauchten sie wenig Zeit zumTransport des Holzes, es fehlte nicht an Händen zumFällen desselben, kurz, in dieser Gegend konnte dasWerk in jener Zeit zu Stande kommen, welches beiandern Umständen unmöglich gewesen wäre. Uebri-gens erinnert Hoffmann mit Recht, daß man den weis-sen Thurm nicht für jenen halten müsse, den Cäsarzur Bedeckung seiner Brücke aufrichten ließ; letztrerwar wahrscheinlich nur von Holz, und hatte 4 Stock-