( 63)Er hielt sich nur 18 Täge auf und gieng zurück, weiler, keine Gelegenheit zum Kriegen hatte. Einigerömische Senatoren, worunter Cato, wurden ihm des-n—zielte ja hauptsächlich Cäsars erster Uebergang, wie manaus seinem IV. B. 16. K. ersieht. Eben so leicht konnteer beym zweyten zu den Katten gelangen, die wiederNachbaren der Ubier waren; denn sie wohnten theilshinter jenen östlich, theils an der Lahn südlich. Fernerschreibt Cäsar im VI. B. 25. K.: die Sigambrerhätten auf die Nachricht, daß die Eburonen JedemPreis gegeben wären, 2000 Reuter aufgebracht, Tench-terer und Usipeter an sich gezogen und 30,000Schritte unterhalb jener Brücke, die zum Theil war ab-gebrochen worden, über den Rhein gesetzt, um in dasGebiet der Eburonen zu kommen. Letztere wohntenin dem heutigen Lüttigerlande; ihre Hauptstadtwar Atuatuca; die Sigambrer giengen auf Beutelos, sie machten folglich keine Umwege, sondern suchtenvielmehr den nächsten, um desto eher zum Ziel zu ge-langen; sie giengen zwischen Bonn und Kölln überden Rhein; und nun zähle man die 30,000 Schrittevon der Cäsarsbrücke; 30,000 Schritte oder 30 RömischeMeilen, deren 75 auf einen Grad des Aequators gehn,machen 12 Stunden Weges; von Andernach bisBonn zählt man deren 8; nimmt man oberhalb An-dernach 2 und unter Bonn ebenfalls 2 hinzu, so standdie Brücke, wie Hoffmann angiebt, bey Ormütz;aber man gebe ihr auch eine andere Stelle, etwas höherhinauf, oder tiefer herab, so trifft doch die Passage derSigambrer immer noch zwischen Bonn und Kölln,
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