— (60)ab und besezte den andern Theil mit Cohorten, umden übrigen teutschen Völkern Furcht und Schreckeneinzusagen.Julius Cäsar erwähnt seiner Brücke L. 4. F. 17.de bello Gall. wo er den Bau derselben beschreibt.Man hat vielerlei Arten von Brücken: 1) steinernewie die zu Coblenz, Frankfurt; 2) Schiffbrücken (Pon-tons) wie zu Mainz; 3) fliegende; 4) Pontes Sub-licii Pfahlbrücken, die vermittels im Wasser ge-stämmten Pfählen gemacht werdenEs ist zu bewundern, daß Julius CäsarseinePfahlbrücke in 10 Tagen Zeit über den Rhein geschla-gen hatte. Die kleinen Nachen, die ihm die Ubieranboten, schlug er aus, zu beweisen, daß wie alles,so auch der Brücken=Bau bei den Römern blüheteStandort der Brücken.Unser gelehrte Aegidius Gelenius behauptet inseinem Buche de admiranda Magnitudine Coloniaepag. 384. Cäsar hätte seine erste Brücke jenseits desUfers bei Mülheim geſchlagen, und will uns glau-ben machen, daß zu seiner Zeit noch Pfähle im Rheinzu sehen gewesen wären; allein das lezte scheint un-glaublich, denn wie hätten die Pfähle bei Eisgängenwiderstehen und die Fundamente während einemſo langen Zeitraume ſich erhalten koͤnnen?Cluverius in germ. antiq. L. 2. pag. 53. setzt dieBrücke bei Andernach. Browerius in annal. Trevir.(Paderbornens, juxta alios) Tom. 1. P. 123 sagt, daßdie zweite Pfahlbrücke etwas unter Coblenz gestanden
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