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Bd. 1 (1819)
Entstehung
Seite
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(44)einsehen, wie ungereimt und unpassend es seye, zubehaupten, daß ein ganzes Volk, welches die ältestenGeschichtschreiber unter die Zahl der Teutschen zugehören, erklärt haben, von dergleichen hergeloffenenVolkshaufen entstanden seye, und seinen Ursprunghabe? Inzwischen giebt es bei dem allen noch einigfranzösische Schriftsteller, die sich dahin haben verleitenlassen, zu sagen ii): daß nicht allein die Ubier, son-dern sogar alle Teutschen insgesammt (um ihremVolke alle Prärogative und Rechte auf dieselben zuvindiziren,) von den Galliern abstammten. Dochwer wird diesem wohl beistimmen wollen? dagegenerklärt Tacitus mit ausdrücklichen Worten:dieTeutschen, sagt er, worunter er auch die Ubiet zählt, sind überall einheimisch und selbstständig ge wesen, und haben sich keineswegs durch die Ankunft anderer Völker vermischt noch verpaart.Germa-nos, (inter quos et Ubios recenset) indigenacrediderim, minimèque aliarum Gentium adventibuspermixtos.Was streitet nun offenbarer gegen die vorigeMeinung, als diese Worte aus dem Munde einesSchriftstellers gesprochen, der durch sein Ansehen, unddurch seine über die Teutschen herausgegebenen Schriften, den ersten und den größten Glauben verdienetund sollten diese von Tacitus über die Teutschenangeführten Worte im allgemeinen vielleicht nicht genü-gen, noch hinlänglich scheinen, so ist Julius Cäsarnoch vorhanden, der das nämliche auch bestimmt vonden Ubiern ſelbſt erklärt.ii) Aegid. Laccar. Bodinus etc.