)(5)—betrachteten, so geriethen sie in solche Verwunderungund Staunen, daß sie glaubten, sie enthielten, ich weißnicht, was Göttliches, und daß die Vornehmsten dieserHimmels=Körper, nämlich die Sonne und der Mond,die eigentlichen wahren Götter wären, und daß siesich verpflichtet hielten, dieselben durch Opfer von al-lerhand Früchten und Erdgewächsen, welche sie fürdie vornehmsten Opfer hielten, zu verehren, und sichgeneigt zu halten. Nie aber haben weder blutige,noch Opfer von Thieren bei ihnen Statt gehabt, sowie Porphirius c) dieses unrichtig behauptet.Die Erdfrüchten selbst, zählten sie nachher unterihre Götter, und wenn die Früchten etwa, verdorrten,so bezeigten sie durch Seufzen, Weinen, und Wehkla-gen ihr Beileid über das Hinscheiden dieser Götter.Anfangs wußte man bei ihnen nichts von Götzenbil-dern, Schutz=Göttern und Dämonen, und deshalbfolgert Eusebius mit Recht hieraus, daß jene unend-liche Anzahl von Göttern und Göttinnen, die manim Laufe der Zeiten der Welt aufgedrungen hat, nichtsanders als eigene von den Menschen selbst erdichtetealtvettelische Fabeln und Mährchen seyen.Die Götterlehre der Phönicier (ich übergehe dieübrigen Völker, welche derselbe Author an der ebenbesagten Stelle weitläuftig anführt) wußte gleichfallsin dem ersten Zeitalter nichts von gegossenen, ge-schnitzten, oder aus Thon verfertigten Bildern, diesie als ihre Götter angenommen und verehrt hätten,sondern sie verehrten die Luft als einen reinen Geistc) In lib. quem adversus Carnes edentes scripsit.
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