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1 (1879) Glossen zu biblischen Schriften
Entstehung
Seite
XII
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xii Vorwort

und t usw. nicht verzeichnet, sondern nur die tatsächlichen abweichungen oder solche,welche vielleicht über die entstehung von fehlem winke zu geben vermögen, notiert:in dieser hinsieht glaube ich eher noch des guten zu viel als zu wenig getan zuhaben, bei den deutschen gll. dagegen sind alle abkürzungen conserviert worden, dadieselben nicht selten sowol zur Illustration des näheren Verhältnisses, welches zwischenhss. der gleichen familie besteht, als auch zur erklärung von fehlem recht geeignetsind, alle bemerkenswerten eigenheilen sind in anmerkungen am fuße jeder columnezusammengestellt, auf xoelche besondere zahlen verweisen, man wird darin öftersder angäbe 'übergeschrieben' oder 'im context' begegnen, damit soll nur die aus-nähme von der regel angedeutet sein: wenn zb. eine hs., in der die gll. den lateini-schen Worten im context folgen, hin und wider auch interlinear gll. bietet, so wurdediese tatsache im einzelfalle durch die bemerkung 'übergeschrieben gekennzeichnetund umgekehrt, also ist dadurch keineswegs ausgeschlossen, dass nicht auch eineandere hs. die gleiche glosse ebenfalls übergeschrieben bietet, vielmehr tvar diese artder eintragung bei letzterer die regel und wurde daher nicht angemerkt, die genauennachweise auch hiefür bringt der vierte band, aber einige besonderheiten der hss.bedürften nicht immer specieller anmerkungen, sie konnten durch gewisse zeichenbereits im text kenntlich gemacht werden, runde klammern, welche ein lateinischesStichwort einschließen oder einer deutschen gll. unmittelbar vorhergehen, deuten daheran, dass die letztere am rande stehe; eckige klammern umgeben diejenigen lateinischenworle, welche wir aus dem bibeltexte zur Erleichterung des Verständnisses hinzufügenzu sollen meinten, ein doppelpunkt bezeichnet rasur eines buchstaben. hin und widerschien es zweckdienlich, den zeilenschluss durch einen senkrechten strich kenntlich zumachen, durch commata ist in einigen partim darauf hingewiesen worden, dass diefolgenden lat. erklärungen übergeschrieben stehen.

Die abkürzungen, deren wir in den noten für einige bücher uns bedienten,darf ich zwar als allgemein versländlich voraussetzen, will aber doch aller Sicherheiticegen zum mindesten erwähnen, dass mit Wright 1 und 2 dieses gelehrten beideVolumes of vocabularies (1857 und 1873), mit Uhler die von ihm in Jahns Archivfür philologie und paedagogik 13 (1847) publicierten ags. gll. gemeint sind, dassEttmüller dessen Lexicon anglosaxonicum, Ziegler die Italafragmente der Paulinischenbriefe, Marburg 1876, Sabalier 1. 2. 3 die Bibliorum sacrorum lalinai versionesanliquw, Paris 174351, anzeigt, und dass endlich mit Vercell. auf das werk desbarnabiten CVercellone Variae lecliones vulgatae latinae bibliorum edilionis bezuggenommen wird, von welcher ausgezeichneten arbeit in folge des ablebens ihres Ver-fassers kider nur die beiden ersten bis Regumiv reichenden bände zu Born 1860. 64erschienen sind, die beiden letztgenannten bücher waren es in Sonderheit, welche einereihe von glossen bestimmen halfen, die an der band der Vulgata festzustellen nichthatte gelingen wollen, hinsichtlich der angaben der biblischen cilale, auf welche diegll. sich beziehen, möchte ich noch bemerken, dass im allgemeinen, wenn nicht ander-weitige erwägungen dagegen sprachen, von mehreren in betracht kommenden stellenimmer die erste als die von dem glossator gemeinte angenommen wurde.

Soweit es irgend die einrichtung unseres Werkes, das freilich für wissenschaft-lich unmündige nicht abgefasst ist, sondern auf etwas nachdenken bei seinen lesern