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Die heilige Regel für ein vollkommenes Leben : eine Cisterzienserarbeit des XIII. Jahrhunderts ; aus der Handschrift Additional 9048 des British Museum
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(22.) Ez vvaz ein clofter, da waren heilige muniche und bruder inne.JJer appet alf er der erfte waz an deme namen, alle waz er och der befte analle fime lebene. Si neiden vride und brüderliche minne, iren orden und allezdaz gute und heilige lute zu rechte folden halden. dez dufelez wille mochteni cht da gefchein. durch daz fo bildet er fich zu eime manne und quam an di 5Porten und bat durch Gotez übe daz man in wolde fcheren und zu bruderdachen, er were ein meiftercoch und heize meifter Albrecht. Do er be-Jchoren wart und gehorfam, fi machten in kuchenmeifter und bewulen imegenug dez clolterez dingez. Er lif umbe werbende und einen hi den anderen" a verwerende, biz di bruderliche minne irkulde und unvride und nit und 10hat und er in wart waz f ende. Er waz gar ein cleffere und brach den ordenM «d fine Iwien zu allen ziten. vleifch, fmalz und Imer, fwaz er dez mochtelr werben, daz ftiz er in di ulen und machte di heften mftz der fi ie enbizen."er apbet waz ein alder man und hette in dem orden ni vleifchez inbizen.)r uder Albrech red ime daz er vleifch eze, er lebete defte langer, und were 15°ch vriune und heil aller der famnunge. doch wold er ime 130'] nicht volgen.üe r unreine dufel ginc zu dem priore und nam di betten altherren di daöftren, und ried fo vile daz fi alle den apbet baten daz er bruder Albrechteb at daz er ime vleifch bereite. Do lif er under di herte und nam einer armenAy ituen ir rint und flug ez dar nider und briet und fod und gap fime apbete 20Ze zfen. Dez armen wibez fune föchte fin rint und bleip dez nachtez underei me home. dar quamen vile dufele und och bruder Albrecht und helden ireCa pitel. Do rumde fich bruder Albrecht waz er ubelez in dem cloftere ir-^'orben bette, und wi der apbet einer armen wituwen rint bette gezfen. do^er wituwen fun diz irhorte, er ginc dez murgenez an den apbet und bat in 25durch Got daz er gelten wolde finer armen muter ir rint daz er gezfen hette,Ur *d faget ime allez daz er dez nachtez van bruder Albrechte gefehen und8 e hort hette. Der heilige man hiz deme jungelinge zwei rint wur daz einegeben und nam fine müniche und alle fine brudere und claget in mit wei-ni den ougen den grozen mort den bruder Albrecht under in hette begangen. 30Alle di da waren, di irfcraken der rede innenclichen fere. Bruder Albrecht*art beclaget. der apbet gebot ime bi der heiligen gehorfame daz offen-hche fagete wi er dare were kumen, und wer er were. Do er offenliche fagete,tfe r apbet gebot ime bi der heiligen gehorfame und bi dem jungeften urteile

1. Lat, Quelle? Es ist die Grundfabel der Bruder Eanschdichtung; vgl. Prager DeutscheStudien (Festschrift für J. v. Kelle) VIII. S 423—434.

3. helden] hie C. 6. libe] I C. 9. lif] I C. 11. hat] C tilgt t durch einen Punktun d setzt z darüber. 12. fwien] C ergänzt zwischen i und e ein g über der Zeile. 15. red]r 'ed C. 19, ljf] i C. 21. föchte] C tilgt o durch einen Punkt und setzt v darüber.

*"• rumde] ü C. 24. rint] davor ir über der Zeile von C ergänzt. 25. murgenez] C tilgt u<*Wc/ t e .i nen p un j;( u „rf se t z t 0 darüber. 28. hiz] i ('. 32. daz] dahinter er von C ergänzt

m *r der Zeile.

'»eutsche Texte des Mittelalters XVI. 4