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Die heilige Regel für ein vollkommenes Leben : eine Cisterzienserarbeit des XIII. Jahrhunderts ; aus der Handschrift Additional 9048 des British Museum
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daz er wol balde dannen wure und nimer me wider queme. Alfuz wurdendi heiligen müniche dez dufelez lidie und helden wurbaz me iren vride undbruderliche minne.

Sente Bernart fprichet: 'Geiftlich leben gelichet der hohen [tat Jeru-5 falem, wan alte di himelefche Jerufalem ir haben ift und gefcheiden van demeertriche, alfo Toi der geiftliche menfche ir haben und gefcheiden fin van irdigendingen'. Jerufalem fprichet: ein gefichte dez vriden. Da van wan di oberfteJerufalem hohe lit, fo ift fi ficher und be/3i>-/ Z echent geiftlich leben. Swerin der werlte blibet, der wirt intreinet. fwer fich danne uz hebet, der blibet

10 reine, fwer och danne reine ift, der blibet in ficherheite. Sente Bernartfprichet: 'daz geiftlich leben und himelefch leben di di fint geniftelen. fi hantoch geliehen namen: Celum et cella, und fint och an den dingen di da innefint, gelich. Der himel heizet darumbe himel, wan er verbirget und fundertund ift gefunderet van dem ertriche; all ift geiftlich leben: daz verbirget und

15 fundert den menfehen van der werlte und van allen bofen dingen di in derwerlte fint, wan geiftlich leben ift rechte ein müzekeit nach Gote zu giden-kene. daz ift nicht ein müzekeit der na Gote gedenket, ez ift ein werc überalle werc daz man Gote anehafteit mit geluft und mit begerunge, alfo dazder menfche dinhein dinc minne noch wolluft fuche noch habe Avan eine ane

20 Gote und alle dinc in Gote und durch Got. und fwanne daz gefchiet, fo ift,daz ich beltlichen fprechen wil, daz di engele wanent in der cellen und indem cloftere alf in dem himele. Si varent indem gebete mit deme geifte in

den himel, aber her nider........ und wil daz ez gar unmüglich fi daz

dinhein menfche uzer dem clofter zu der hellen vare, und fagen uch war?

25 umbe: Ift dinhein bofeweht da inne der deme dufele zedeile werden fal,der mak da inne nicht bliben biz an daz einde, Got wirfet in uz, wan ez iftunmüglich daz dinhein menfche in dem cloftere blibe biz an daz ende, wan di

10 bis 51, 5 vgl. 8. Bernardi (resp. Quigonis Carthusiensis ) Epistola ad jratres de Monte.Bei (Migne t. 184 c. 314 A —315 A) und 8. Bernardi Sermones de diversis (Migne t. 183 c. 663 B).

1. nimer] I 0. 2. lidic] G tilgt das erste i durch Punkt und setzt e darüber, helden] e G.6. irdigen] C trägt zwischen i und g ein f über der Zeile nach. 1. van] O ändert a in o.

8. bezechent] z6 C. 9. uz] z aus t horr. 10. och] ö G. 12. zweites och] ö'G.

13. fundert] dahinter d . . mfchen (aus 15 vorweggenommen) durch Punkte getilgt und ausradiert.16. zugidenkene] aus zegedengene korr., vielleicht erst von G. 17. werc] k 0. 19. dinhein]erstes n von C durch einen Punkt getilgt und e darübergesetzt. fuche] ü C. 20. gefchiet]

fchiet auf Rasur, ursprünglich wohl fi> 21. beltlichen] C tilgt das e in be und setzt i darüber,gemeint ist aber baltliche (Quelle: audeo dicere). wanent] C tilgt a und setzt o darüber.

22. cloftere] cloft'S, doch der Balken von G. gebete] geböte, vgl. Quelle: spiritui oranti.

23. nider] dahinter ist im Text eine Lücke anzunehmen, [vgl. die Quelle: A cella enim in coelunisaepe ascenditur; vix autem unquam a cella in infernum descenditur. 24. dinhein] Ctilgt hier und Z. 25 das n in din durch einen Punkt und setzt e darüber, sagen] n etwas radiert,doch deutlich. 26. einde] C tilgt i durch einen Punkt.