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Die heilige Regel für ein vollkommenes Leben : eine Cisterzienserarbeit des XIII. Jahrhunderts ; aus der Handschrift Additional 9048 des British Museum
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Der erfte fcade der ime felben geifcheit van dotlichen fanden: er ver

lufet alle fine gute werc und dodet line feie. Der ander fcade: er befluzet

ime 128"] daz himelriche, wür daz er nimer dar inkumet, wird er mite wunden.

Der dritte fcade: er enfluzet ime di helle uf. dar er mit den dufelen ewenc-

5 liehen inne brinnen muz an ende.

Den erften feaden den er düt fime neften mit dotlichen funden: alledi vroude di ie wart uf ertliche, di ift alfe groz nicht alfe di vrowede anhimelriche deste grozer wart, fo eine feie dar kumet. Di vroude binimeter Gote und allen heiligen, wan er nimer kumet dare. Der ander fcade: di

10 helfe di funderen und den gerechten geifchen folde van fime lebene, di binimet er in. durch ein iglichen gerechten menfehen fo bekert unfer herredefte gernere enig iglichen fundere und heftetet vil defte gernere di gei-rechten in fime dinefte. Der dride fcade: er meret diz wuir und di biterkeitin der helle, van einer feien fo wirt diz vuir vil grozer dan ob allez daz ftro

15 und allez daz holz daz uf ertriche ift, drinne were.

Den erften dineft den der menfehe deme dufele düt mit dotlichen fun-den: er machet in vro van allen fime herzen. So der dufel unibe loufet unddi funden wirbeit, volget der menfehe, fo kan dem dufele nich leberez ge-fchein. Den anderen feaden: er wider faget Gote und allen finen heiligen

20 und irgift fich deme dufele mit lip und mit feien. Den driton dineft: erfezet fich wider Got deme dufele ze helfene mit willen und mit werken undmit alle fime lebene. Swer alfuz deffe gevallen ift van der genaden Gotez inden grünt dez ewigen dodez, . der kan nicht eine wider kümen, wan unferherre irhoret nicht di da fint in dotlichen funden. Er müz ane rufen un/er

25 vrowen di ein müter ift aller barmherzekeit, daz fi getrulichen Got wur in bite,und di heiligen den Got nichtez nicht mac verfagen, und och gute lute, daz fioch getruliche wur in biten. und fol er dar nach demutencliche und genz-liche bichten und allez daz ime gefazt wird in der bicht, daz fol er wullenc-lichen leiften. fo mac er wider in fin erften ftat kümen, da er waz wür

30 den fuden.

21. Ein einfidel leit groze anwechtunge van deme geifte 129'] der un-kufheite und minnete einez heidenez dochter fo verre daz er bat den heiden

30. Vitae patrum V, 5, 38 (Migne t. 73 c. 884 C).

3. nimer] I C. 6. feaden] hier und Z. 9 erscheint dem c ein h übergeschrieben, tvohl

von C„. 8. deste—wart] durch Punkte getilgt, der Tinte nach durch C. dar] dahinter über derZeile in von G 3 erg. 9. nimer] I O. 10. sunderen] davor den über der Zeile von 0 3 erg.geifchen] fch ell en C 3 . van] von O. 12. enig] g radiert, doch deuilich sichtbar. 13. dride]

C fügt über dem d ein t ein. wuir] wfur C. 17. van] von C. 19. feaden] für dineft

verschrieben. 20. irgift] 0 tilgt f durch einen Punkt und setzt b darüber. 22. alle] 6 C.

deffe] dk G. 24. ane] a zunächst von C in o korrigiert, dann durch einen Punkt getilgt und adarübergeschrieben, un/er] vn, toas C in unf« ergänzt hat. 28. wullenclichen] n 0. 29. wür]C tilgt u durch einen Punkt. fuden] füden, doch der Balken von O.